Ungeplante Alleingeburt bei Zwillingen

Triggerwarnung wegen Reanimation

Die Mutter im folgenden Bericht bekommt Zwillinge. Ihre erste Geburt war ein Kaiserschnitt, die Zwillinge sollen möglichst auf natürlichem Weg im Krankenhaus geboren werden. Eine äußere Wendung in der 38. Schwangerschaftswoche brachte den führenden Zwilling in Schädellage und somit stand einer natürlichen Geburt nichts mehr im Weg. Die allerdings passierte schließlich so schnell, dass die Babys zu Hause geboren wurden. Der zweite Zwilling kam in Beckenendlage und steckte fest, es folgten Reanimation und Krankenhaustransfer. Es ist die besondere Geschichte dieser Familie, es lief nicht alles perfekt aber doch mit Happy End. Ich poste diese – wie alle – Geburtsberichte nicht, damit das jemand nachmacht oder pauschal verurteilt. Jeder Weg ist individuell, das Leben lässt sich nicht ins letzte Detail steuern. Aber aus jeder Geschichte kann man etwas für sich mitnehmen. Vielen Dank an die Berichtschreiberin, dass ich deine aufregende Geschichte hier teilen darf.

Zum besseren Verständnis kurz ein paar Infos zur Vorgeschichte. Diese Schwangerschaft war meine sechste. Ich habe bereits einen vierjährigen Sohn und fünf Sternenkinder (darunter der Zwilling meines großen Sohnes). Mein Sohn sollte 2015 zuhause zur Welt kommen. Nach 24 Stunden kräftiger Wehen alle 3-5 Minuten sind wir ins Krankenhaus umgezogen, da seit vielen Stunden der Muttermund nicht weiter aufging (7-8cm) und die Fruchtblase bereits über 24 Stunden offen war. Im Krankenhaus dann wegen des Muttermundes und meiner Erschöpfung PDA, Muttermund vollständig, aber Wehen unregelmäßig, Wehentropf, Kopf senkt sich nicht ins Becken, nach weiteren 12 Stunden im Krankenhaus Entscheidung zur Sectio wegen des hohen Gradstand plus grünem Fruchtwasser. Nach 36 Stunden Kampf für eine natürliche Geburt war das natürlich ganz und gar nicht schön und hat meine Gedanken um die kommende Geburt beeinflusst.

Jetzt war ich also mit Zwillingen schwanger. Eine Hausgeburt/Alleingeburt konnte ich mir da nicht vorstellen. Nach mehreren Gebärmutter-OPs, nach Sectio, mit Blutgerinnungsstörung und demnach Heparin und zu guter Letzt mit führendem Zwilling in Beckenendlage (eine äußere Wendung keine 48 Stunden vor der tatsächlichen Geburt war dann allerdings erfolgreich) fühlte ich mich im Krankenhaus besser aufgehoben. Zudem das Krankenhaus, das ich ausgewählt hatte, auf Zwillinge und Beckenendlage spezialisiert ist und eine spontane Geburt ermöglicht hätte. Dennoch hatte ich Sorge, dass es wieder eine Sectio wird. Weil ich vielleicht gar nicht gebären kann. Weil ein ängstlicher Arzt einen Grund erfindet. Weil die 1,5 Stunden Fahrt zum Krankenhaus die Geburt stört. Weil ich einfach Pech habe. Weil, weil, weil…

Jetzt zum eigentlichen Geburtsbericht. Es war Freitag der 13., 37+4 SSW. An diesem Tag hatte die Kita meines Großen geschlossen und zufälligerweise hat mein Mann am Abend vorher spontan einen Tag Urlaub nehmen können, sodass er bei uns zuhause war (welch eine glückliche Fügung!). Über den Morgen verteilt und beim gemeinsamen Frühstück hatte ich drei, vier Wehen. Vorwehen hatte ich zwar schon seit vielen Wochen extrem häufig und diese Wehen jetzt waren nicht stärker, aber irgendwie tiefer in mir. Sodass ich meinen Mann bat, mal provisorisch einen Wasserhahn an der Badewanne anzubauen (wir sanieren gerade das Bad und ich hatte erst am Vorabend die Fliesen an der Badewanne verlegt). Gegen 10:30 Uhr bin ich in die Badewanne gestiegen um zu sehen, ob die Wehen nun einen Geburtsbeginn bedeuten oder nicht. Innerhalb von wenigen Minuten haben sich dann regelmäßige Wehen alle 3 Minuten eingestellt, auf die ich mich schon konzentrieren und ein bisschen veratmen musste. Also habe ich meine Mutter informiert und meinen Mann gebeten, unseren Sohn zu ihr auf die Arbeit zu bringen (5 Minuten Fahrt von uns). Mein Sohn kam noch ins Bad sich verabschieden mit „Alles gut, Mama. Wird bestimmt nicht anstrengend.“ Dabei fand ich es zu dem Zeitpunkt schon verhältnismäßig anstrengend, dafür, dass es erst vor ein paar Minuten losgegangen ist.

Kurz vor 11 Uhr vormittags sind mein Mann und mein Sohn dann los. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, kam plötzlich eine Wehe von unglaublicher Kraft. Ich konnte überhaupt nicht mehr atmen sondern habe gebrüllt, ein tiefer Urschrei, der einfach aus mir heraus kam. In diesem Moment habe ich Angst bekommen. Diese Wehe war so heftig wie keine bei der Geburt meines Großen und die Vorstellung, das noch stundenlang zu ertragen, hat mich umgehauen. In diesem Moment habe ich es ernsthaft bereut, keine Sectio geplant zu haben und wollte sofort ins Krankenhaus und eine PDA. Ich ging schließlich davon aus, dass eine natürliche Geburt (insbesondere, da es ja die erste für meinen Geburtskanal war) mindestens bis zum Abend dauern müsste. Mein Plan war nun also mich schleunigst fertig zu machen und im Krankenhaus anzurufen, um mein Kommen anzukündigen. Ich habe es allerdings nur aus der Wanne raus bis zur Toilette geschafft. Die Wehen kamen weiterhin alle 3 Minuten und mit dieser wahnsinnigen Wucht, dass ich nicht wusste, wie ich zum Handy oder gar bis zum Krankenhaus gelangen sollte. Die Vorstellung von 1,5 Stunden Autofahrt war beängstigend und gleichzeitig so absurd, dass ich es komisch fand. Kurz nach 11 Uhr war mein Mann zurück und etwas irritiert, wie ich mich benahm. Als er eine Viertelstunde vorher gefahren war, war schließlich noch alles entspannt gewesen und jetzt brüllte ich bei jeder Wehe wie ein Tier. Er war allerdings klug genug nichts zu sagen und einfach meinen Anweisungen zu folgen. Mein Kopf wollte ja immer noch in die Klinik fahren (auch wenn mein Bauch längst wusste, dass daraus nichts mehr wird). Also kündigte mein Mann uns im Krankenhaus an und trug Handtücher zum Auto. Während dessen konnte ich lediglich zwischen auf der Toilette sitzen und stehen wechseln, an Anziehen und fertig machen war gar nicht zu denken. Wenige Minuten später kam mein Mann zurück und informierte mich, dass das Auto jetzt startklar wäre.

In diesem Moment kam die nächste Wehe und ich hatte großen Druck ganz weit unten und nach hinten. Ich war total irritiert, denn diese Beschreibung kannte ich aus Geburtsberichten für den Punkt, wenn das Baby gleich geboren wird. Aber das konnte ja nicht sein, fand mein Kopf, ich musste doch ganz am Anfang der Eröffnungsphase sein, hatte schließlich noch keine Stunde Wehen. Aber mein Instinkt hat vehement widersprochen. Also habe ich das erste Mal getastet (hatte ich vorher nie, da ich in der Schwangerschaft sowieso nicht an meinen Muttermund kam) und bin in meiner Scheide prompt auf das Köpfchen meines Sohnes gestoßen. Ganz schön weit unten schon, ich konnte meinen Finger nicht mal mehr ganz einführen. Einerseits war ich ein bisschen schockiert, anderseits fühlte mein Instinkt sich bestätigt und ich war unglaublich erleichtert. Jetzt war klar, wir fahren nirgends mehr hin. Die Kinder kommen hier und jetzt in unserem Badezimmer zur Welt. Ab diesem Zeitpunkt war die Geburt schön und ich habe mich unglaublich gut gefühlt. Kopf und Bauch waren sich jetzt einig. Es durfte so heftig sein, denn es war der Endspurt. Ich würde meine Kinder spontan gebären ohne Intervention. Ich war einfach ganz bei mir, ruhig, konzentriert und voller Vorfreude. Ich sagte meinem Mann was Sache ist. Der war etwas fassungslos und wäre glaube ich gerne geflohen, blieb aber ruhig. Er fragte, ob er einen Krankenwagen anrufen soll – nein, ganz sicher nicht – oder wenigstens meine Hebamme – ebenso wenig (sie macht schon lange keine Geburten mehr und noch nie außerklinisch). Stattdessen habe ich ihn eine Decke für den Boden und Handtücher für die Babys, sowie mein Dopton holen geschickt.

Nachdem der Boden durch die Decke nicht mehr rutschig war, stand ich bei den Wehen frei im Raum. Ich hatte merkwürdigerweise gar kein Bedürfnis mich festzuhalten. Ich fühlte mich ganz leicht und geerdet zugleich. Die Wehen waren weiterhin heftig und kamen teilweise ohne Pause, aber jetzt fühlten sie sich gut und richtig an. Ich habe gefühlt, wie sie mein Baby durch den Geburtskanal schoben, hatte nicht das Bedürfnis aktiv etwas machen zu müssen. Ich hatte einfach eine Hand am Kopf meines Sohnes, stand da, habe meine Urschreie gebrüllt und aufmerksam hingefühlt was mein Körper tat. Als ich merkte, dass das Köpfchen kommen will, bin ich auf die Knie gegangen und da kam mein Sohn schon in einer einzigen Wehe in die Welt geflutscht. 11:27 Uhr – etwa eine Stunde nachdem ich in die Wanne gestiegen war um herauszufinden ob dies ein Geburtsbeginn sein könnte. Er schrie laut und entrüstet noch ehe er ganz draußen war. Ich fühlte mich wie eine Göttin und hieß ihn willkommen. Leider war seine Nabelschnur so kurz, dass wir abnabeln mussten. Ich konnte ihn sonst weder hoch nehmen, noch mich bewegen, geschweige denn um die Geburt seiner kleinen Schwester kümmern. Mein Mann zückte ganz cool meine Schneiderschere (die sonst niemand anfassen darf) und einen IKEA-Tüten-Clip und schritt zur Tat. Und das alles obwohl er normalerweise kein Blut sehen kann.

Er nahm dann unseren Sohn zum Kuscheln an die Brust, während ich mich um das Baby in meinem Bauch kümmerte. Herztöne waren super. Leider war die kleine Wehenpause nach der Geburt unseres Sohnes nicht lang genug um die Lage des Kindes zu tasten geschweige denn zu beeinflussen. Ich hatte also wieder ordentliche Wehen, tastete vaginal und hatte die kleinen Erbsenzehen meiner Tochter in der Hand. Oha, jetzt also Geburt aus Beckenendlage allein zuhause. Nun gut. Ich wechselte während der folgenden Wehen zwischen Hocke und Vierfüssler und bald schon wurden Füße und Körper unserer Tochter geboren. Ab hier ging das Drama los. Problem 1: sie hatte die Arme hochgeschlagen. Problem 2: ich hatte plötzlich keine Wehen mehr. Nachdem es also nicht weiter ging, habe ich nochmals ihre Herztöne gehört – leider schon viel zu langsam. Ohje! Mir war klar, dass es jetzt ums Ganze geht, doch irgendwie hatte ich keine Angst. Ab jetzt wird meine Erinnerung etwas undeutlich. Ich habe versucht vorsichtig ein Ärmchen zu lösen und ich habe versucht ohne Wehen zu pressen. Mein Mann wollte wieder den RTW rufen. Mir war aber klar, dass die Sanitäter keine Ahnung haben würden und alles nur noch schlimmer machen, weil sie versuchen am Kind zu ziehen. Ich weiß nicht was am Ende dazu geführt hat, aber nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich es geschafft ohne Wehen auch Kopf und Arme meiner Tochter zu gebären. 11:58 Uhr. Da lag sie vor mir, weiß wie ein Gespenst, stumm wie ein Fisch und absolut regungslos. Ich habe sofort abgesaugt und sie gerubbelt – keine Reaktion. Also habe ich ein paar Male beatmet – keine Reaktion. Jetzt war der Zeitpunkt, wo ich meinem Mann bat doch den Krankenwagen zu rufen. Während er telefonierte, habe ich begonnen unserer Tochter zu beatmen. Rubbeln, beatmen, ansprechen, weiter, immer weiter. Manchmal kam ein klitzekleines Zucken in ihrer Brust, mehr nicht. Erstaunlicherweise hatte ich immer noch keine Angst. Ich war ganz ruhig, war mir absurderweise sicher, dass alles gut würde und habe gearbeitet.

Nach 10 Minuten waren die Sanitäter da und wie erwartet maximal überfordert. Sie wussten nicht, ob sie das Baby absaugen sollten (nein, hatte ich ja schon), sie wussten nicht, ob sie mit oder ohne Sauerstoff beatmen sollten (Sauerstoff verursacht bei Frühchen Augenschäden, wäre beim reifen Neugeborenen aber sinnvoll), ihnen ging alle paar Sekunden die Maske vom Beatmungsbeutel ab, sie haben es ewig nicht geschafft das Monitoring anzulegen und waren offensichtlich etwas ängstlich. Der Notarzt, der kurz darauf kam, war noch schlimmer. Total hilflos und kurz vorm Hyperventilieren. Als sie dann endlich soweit waren die Reanimation von mir zu übernehmen, bin ich nach nebenan ins Schlafzimmern gegangen. Denn die Plazentas waren schon eine Weile geboren, aber ich blutete ziemlich stark und immer weiter.

Ich legte also meinen Sohn das erste Mal an, in der Hoffnung, dass sie die Gebärmutter dann vernünftig zusammen zieht. Trotz der Aufregung stillte er sofort, als hätte er nie etwas anderes getan. Leider blutete ich fröhlich weiter und auch damit wusste der Notarzt nicht umzugehen. Auf meine Frage, ob er denn Oxytocin spritzen könnte, schaute er wie ein Auto. Zwischenzeitlich hörte ich von nebenan endlich, endlich ein klägliches Jammern – unsere Tochter atmete! Bald darauf traf die Kinderärztin ein und übernahm die Versorgung. Von nun an halte ich es mal kurz, weil es ja nicht mehr zur Geburt gehört.

Wir fuhren uns Krankenhaus. Die Kinder bzw unsere Tochter mit meinem Mann auf die Neo, ich in den Kreissaal. Bei mir Vollnarkose und Gebärmutter ausräumen damit die Blutung aufhört (Blutverlust geschätzt auf 1,5l), Versorgung Dammriss 1. Grades. Bei unserer Tochter Aufwärmen, Blutzucker stabilisieren und Überwachung Gehirn und Vitalwerte. Den Nachmittag, Abend und die halbe Nacht verbrachten mein Mann und ich also mit unserem Sohn bei unserer Tochter auf der Neo und machten uns unbeliebt (weil wir nicht gingen, weil ich stillte statt Pre zu füttern, weil wir uns nicht an die Essenszeiten alle 4 Stunden hielten, weil wir Haut zu Haut kuschelten statt sie ins Wärmebett zu legen und weil wir ernsthaft mit dem Kinderarzt besprechen, am nächsten morgen nach Hause zu gehen, da sich abzeichnete, dass alles gut und stabil war). So zogen wir nach Mitternacht für ein paar Stündchen Schlaf auf die Wochenbettstation, ließen morgens noch einmal Blutwerte checken und fuhren dann keine 24 Stunden nach der Geburt wieder nach Hause um endlich in Ruhe zu kuscheln. Mein Mann beseitigte schnell das Schlachtfeld im Bad und meine Mutter brachte unseren großen Sohn vorbei, sodass wir nachmittags gemütlich zu fünft im Familienbett lagen.

Jetzt sind vier Wochen vergangen und es geht uns allen prächtig. Die Zwillinge haben bereits ein Kilo über Geburtsgewicht, halten uns ordentlich auf Trab, unser Großer ist der tollsten große Bruder der Welt und wie wir genießen die Zeit in vollen Zügen. Außerdem bin ich unglaublich stolz auf diese Geburt. Darauf einfach ganz normal gebären zu können und keine Sectio zu brauchen. Darauf alles so gut gemeistert zu haben. Darauf mit meinem Mann ein so gutes Team zu sein. Und ich bin unendlich dankbar dafür diese Geburt und das Happy End. Allerdings ist damit jetzt unsere Familienplanung abgeschlossen. Ich möchte weder nochmal 36 Stunden Geburtsmarathon mit Sectio noch die Reanimation eines meiner Kinder erleben müssen. Wir möchten das Glück nicht nochmal herausfordern. Wir sind dankbar und geben uns mehr als zufrieden mit dem dreifachen Glück, das uns geschenkt wurde.

2 Gedanken zu „Ungeplante Alleingeburt bei Zwillingen“

  1. Herzlichen Glückwunsch, wie toll, in erster Linie du, aber natürlich auch ihr, das gemacht habt! Sehr beeindruckend, was doch möglich ist! Nach Sarah’s Warnung hatte ich Schlimmeres erwartet, aber du hast ja deine Tochter aus Beckenendlage vollständig allein geboren. Alle Achtung!
    Dass sie kurzfristig nach der Geburt beamtet werden musste, ist nicht schön, aber wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Krankenhaus notwendig geworden, auch nach Kaiserschnitt usw.
    Ich bin wirklich beeindruckt, aus Berichten wie deinem, aber auch anderen hier zu erfahren, wieviel natürliche, interventionsfreie Geburt möglich ist.
    Allerdings wird auch deutlich, dass einiges an Wissen und Kenntnissen zum Thema Geburtsvorgang bei der werdenden Mutter durchaus notwendig ist, um alleine zu gebären, insbesondere, wenn nicht alles glatt läuft.
    Um so bedauerlicher aber, dass dieses Wissen in unserer aufgeklärten Welt so wenig verbreitet wird, denn es ist ja im Grunde kein Spezialwissen. Aber klar, es geht auch in unserer aufgeklärten Welt natürlich nicht wirklich um das Glück des einzelnen Individuums, sondern um ganz andere Interessen.

    Alles Gute deiner Familie und dass sich die Zwillinge gut und gesund entwickeln mögen!

  2. Ich kann mich Susanne nur anschließen. Auch mir macht der Bericht keine Angst, im Gegenteil.
    Mich selbst haben mehrere Frauen geprägt, bzw. mit dem Thema Haus/Alleingeburt in Berührung gebracht. Eine davon erwartete auch Zwillinge (beide wogen über 3000g bei der Geburt), diese HG wurde ziemlich früh verlegt und es wurde ein NotKS gemacht. Der eine Zwilling musste auch reanimiert werden und verstarb dann nach 1 oder 2 Tagen. Sie hat mir dann gesagt, dass sie, hätte sie eine KH-Geburt geplant, zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht ins KH gegangen wäre (sie hatte schon mehrere Kinder), d.h. womöglich wäre es auch mit dem 2.Zwilling nicht so gut gegangen… Damals war ich 18. Für mich war immer klar: ich will eine HG haben. Inzwischen bin ich fast doppelt so alt und hatte eine FG alleine Zuhause, 2 HGs und eine AG (jeweils Einlinge).

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