Wenn das Baby nicht atmet

Das Youtube-Video einer (nicht geplanten) Alleingeburt, das im hinteren Teil zeigt, wie die Mutter ihrem Neugeborenem beim Atmen auf die Sprünge hilft. Die Frau hat eine Hebamme angeheuert, die aber nicht rechtzeitig zur Geburt kommt. Die Frau hat bereits zwei Kinder, wovon das erste eine Alleingeburt war, das zweite eine Hausgeburt mit Hebamme.

Mehr über diese Geburt, das Beatmen eines Neugeborenen und das Drumherum dieser Geburt schreibt diese Frau auf ihrem Blog (engl.)

11 Gedanken zu „Wenn das Baby nicht atmet“

  1. So wars bei unserem zweiten Zwilling ja auch: Auf Grund des Verdachtes auf vorzeitige Plazentalösung „Holzuterus“ machte unsere Hebamme die Fruchtblase auf. Die NS fiel dann vor und ich musste die kleine schnell und aus eigener Kraft ohne Wehen rausdrücken. Dies gelang mir recht schnell. Zum Zustand: Lt. Hebamme hing sie schon sehr daneben, weshalb sie die kleine dann direkt beatmete. Es ging aber keine Luft rein und es passierte nix. Als ich dann intensive Hautreize gab und ihr gedanklich sagte, dass unser Deal war beide zu bekommen „ich will euch beide haben“, „kam“ sie auch tatsächlich. Alles was ich sagen will ist, dass ich als Mutter instinktiv spürte, dass unsere Verbindung stand. Danke, dass man es hier so offen sagen darf.

    LG!

  2. Also so wie ich das sehe, atmet das Kleine gerade mal
    2 Minuten nicht. Die Nabelschnur pulsiert doch bis zu einer halben Stunde und solange wird der Zwerg mit Sauerstoff versorgt, oder?
    Dass einem das in der Situation wie eine Ewigkeit vorkommt ist ja klar, aber medizinisch ist das doch überhaupt nicht bedenklich, schließlich ist das Blut in der Nabelschnur vermutlich durchs Wasser auch wärmer und gerinnt noch langsamer, das Baby fühlt sich durchs Wasser nicht so rausgerissen und muss nicht schreien.

    Aber schon klar, dass die Kommentarfunktion auf Youtube ausgeschaltet ist… die würden nur so gesteinigt werden :/
    dumme Menschheit, einen so natürlichen Vorgang so zu entstellen 🙁

    1. Die Nabelschnur pulsiert normalerweise nur ein paar Minuten, kann natürlich auch mal länger. Bei meinen Kindern war da aber nach wenigen Minuten Schluss. Dann hört der Blutfluss in der Nabelschnur auf, aber nicht, weil das Blut darin gerinnt, sondern weil sich im Rahmen der Anpassung des Neugeborenen ans Draußen sein und Atmen Blutgefäße verschließen. Ich war jetzt nicht vor Ort, aber man sieht, dass das Baby erst Muskeltonus hat und ihn dann verliert. Das ist nicht so günstig. Woran das liegt, kann man nur spektakulieren.
      Was dann zu tun ist, darüber streiten sich ja die Gelehrten, ob nun zuerst körperliche Stimulation oder Beatmung… Aber ein Baby, was schon Muskeltonus hatte und ihn dann verliert, da würde ich auch nicht tatenlos bleiben.

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