Als die Leichtigkeit des Gebärens verloren ging

„One of the outstanding changes which I have found takes place in the primitive races at their point of contact with our modern civilisation is a decrease in the ease and efficiency of the birth process. When I visited the Six Nation Reservation at Brantford, Ontario, I was told by the physician in charge that a change of this kind had occured during the period of his administration, which had covered twenty-eight years and that the hospital was now used largely to care for young Indian women during abnormal childbirth.
A similar impressive comment was made to me by Dr. Romig, the superintendent of the government hospital for Eskimos and Indians at Anchorage, Alaska. He stated that in his thirty-six years among the Eskimo, he had never been able to arrive in time to see a normal birth by a primitve Eskimo woman. But conditions have changed materially with the new generation of Eskimo girls, born after their parents began to use foods of modern civilisation. Many of them are carried to his hospital after they had been in labor for several days. One Eskimo woman who had married twice, her last husband being a white man, reported to Dr. Romig and myself that she had given birth to twentysix children and that several of them had been born during the night and that she had not bothered to waken her husband, but had introduced him to the new baby in the morning.“

aus: Nutrition and Physical Degeneration von Weston Price (Erstausgabe 1938), Zitat S.327-328

Übersetzung:

Eine der auffälligsten Veränderungen, die ich beobachten konnte, wenn primitiv lebende Völker mit unserer modernen Zivilisation in Kontakt kommen, ist die Abnahme der Effektivität und Leichtigkeit des Geburtsvorganges. Als ich die Six Nation Reservation in Brantford, Ontario, besuchte, berichtete mir der verantwortliche Arzt von einer solchen Veränderung während seiner 28-jährigen Dienstzeit und dass das Krankenhaus sich inzwischen hauptsächlich um junge Indianerinnen mit komplizierten Geburtsverläufen kümmerte.
Ähnlich eindrucksvoll drückte sich Dr. Romig aus, der Superintendent des staatlichen Krankenhauses für Ekimos und Indianer in Anchorage, Alaska. Er berichtete, dass er es während seiner 36 Jahre unter den Eskimo nie geschafft hatte, rechtzeitig zu kommen, um bei der Geburt einer primitv lebenden Eskimofrau dabeizusein. Mit der neuen Generation von Eskimofrauen, die geboren wurde, nachdem ihre Eltern die Nahrungsmittel der modernen Zivilisation übernommen hatten, ist die Situation nun eine komplett andere. Viele dieser Frauen werden ins Krankenhaus gebracht, nachdem sie mehrere Tage lang in den Wehen gewesen sind. Eine Eskimofrau, die zweimal geheiratet hatte, beim zweiten Mal einen Weißen, berichtete Dr. Romig und mir, dass sie 26 Kinder geboren hatte. Einige davon waren nachts zur Welt gekommen, aber da sie ihren Ehemann nicht hatte wecken wollen, stellte sie ihm das neue Baby am nächsten Morgen vor.

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