Meine Rezepte

Hier präsentiere ich euch die Rezepte, die ich (meist) regelmäßig koche. Die angegebenen Mengen – so dort „für 8 Personen“ steht, reichen bei uns in der Regel für zwei Tage. Davon essen 5 Kinder zwischen 1 und 9 und wechselnd 1-2 Erwachsene. Unten auch n och, wie ich Sauerteigbrot backe.

Bei Tipps oder Fragen hinterlasst gerne unten einen Kommentar.

Zum Frühstück

Milchreis (für ca. 4 Personen – essen wir täglich frisch gekocht zum Frühstück)

120 g Milchreis

500 ml (Roh-)Milch

1 Prise Salz

3-4 Eigelb

50 g Butter

Milch mit 1 Prise Salz erhitzen (Aufkochen ist nicht notwendig, nur heiß sollte sie sein), Reis einrühren. Bei niedriger Hitze köcheln, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesaugt hat. Vom Herd nehmen und Eigelbe und Butter unterrühren.

Man kann die Kochzeit erheblich verkürzen, wenn man den Reis vor dem Kochen in einer Flockenquetsche quetscht. Dann hat er eine Gries-ähnliche Konsistenz und der Milchreis ist im Nu fertig – sieht dann aber auch eher aus wie Griesbrei.

Alternativ zum Frühstück gibt es bei uns:

1 weichgekochtes Ei für jeden

Joghurt oder selbstgemachte Sauermilch mit reingeschnippelten Früchten

Ideen für’s Mittagessen

Knochenbrühe (für einen Eintopf für ca. 8 Personen)

2 – 4 Markknochen oder andere Knochen

Evt. 3 Pfefferkörner, 1 Pimentkorn, 2 Lorbeerblätter

Wasser (mindestens so viel, dass die Knochen knapp bedeckt sind)

Einen Schuss Essig, damit sich die Mineralstoffe besser aus den Knochen lösen

In einem Topf mit Wasser aufkochen und über Nacht oder ca. 2 Stunden auf niedrigster Stufe köcheln lassen. Vor der Verwendung die Knochen und Knorpel entfernen. Das Knochenmark und Fleisch zerkleinern und mitverwenden.

Wird mehr Brühe gebraucht, kann man einfach Wasser auffüllen.

Ich verwende ein und dieselben Knochen oft noch einmal, koche also auch eine zweite Brühe damit.

 

Irish Stew (für ca. 8 Personen)

Knochenbrühe (die das Gargut bedeckt)

500-800g Fleisch (Rind oder Schaf)

Suppengemüse

ca. 5 gr. Kartoffeln

1 kg grüne Bohnen

½ kleiner Bio-Weißkohl

Salz

Evt. Thymian und Rosmarin

Fleisch (in faustgroße Stücke geschnitten), Suppengemüse (geschält aber ganz) und evt. die Kräuter mit ca. einem Esslöffel Salz im Dampfdrucktopf mit der Knochenbrühe auf höchster Stufe 20 Minuten kochen lassen.

Topf öffnen (mit kaltem Wasser abspülen lässt den Druck schneller sinken), Fleisch und Suppengemüse entnehmen und in gut essbare Stücke schneiden. Bohnen, in Stücke geschnittenen Weißkohlblätter und gewürfelte Kartoffeln hinzufügen, weitere 10 Minuten kochen lassen. Druck ablassen.

Am Schluss das geschnittene Fleisch und das Suppengemüse wieder hinzufügen. Abschmecken, ob Salz reicht.

Im normalen Topf sind die Garzeiten entsprechend länger.

 

Ungarischer Gulasch (für ca. 8 Personen)

Knochenbrühe

1 kg Rindfleisch (z.B. hohe Rippe) in Würfel geschnitten

10 Zwiebeln, in halbe Ringe geschnitten

3 ganze Möhren optional

2 ganze Tomaten

2 ganze Knoblauchzehen

2 EL edelsüßer Paprika (bei Kindern besser deutlich weniger, die mögen das nicht unbedingt)

Butterschmalz/Schmalz/Butter

Salz

Fleisch im großen (Dampfdruck-)Topf in Butterschmalz oder anderem Fett anbraten, Zwiebeln dazu und mitdünsten, alle anderen Zutaten hinzufügen (Inhalt soll knapp mit Brühe bedeckt sein), Dampfdrucktopf verschließen und auf höchster Stufe 20 Minuten kochen lassen. Topf öffnen, Möhren zerkleinern. Abschmecken, ob Salz reicht. Mit Salzkartoffeln und gekochtem Gemüse oder Salat oder Nudeln und Reibekäse servieren.

 

Lauchsuppe (für ca. 8 Personen)

3 Porreestangen, gewaschen und in Streifen geschnitten

2 Zwiebeln, in halbe Ringe geschnitten

Knochenbrühe

500 g Rindergehackte

300 ml Creme fraiche

500g frische, in Scheiben geschnittene Champignons

Butter oder Schmalz zum Anbraten

Salz

Hackfleisch in Butter kurz in einem großen Topf anbraten (oder separat anbraten), Champignons, Porree und Zwiebeln in den großen Topf geben und (mit)dünsten, Knochenbrühe dazu, kurz aufkochen, herunterdrehen, Hackfleisch dazugeben, falls es separat angebraten wurde, Creme fraiche zufügen, mit Salz abschmecken.

 

Kartoffelsuppe (für ca. 8 Personen)

Knochenbrühe

2kg mehlige ganze, geschälte Kartoffeln

2-3 ganze, geschälte Möhren

1 ganze, geschälte Pastinake

1 ganze Zwiebel

1 Porreestange, in Streifen geschnitten

1 Stück Sellerie

Salz

ca. 100g Bauchspeck oder anderer Speck, gewürfelt

ein kleiner Strauß frische Petersilie

Optional/traditionell mit Wiener Würstchen und Senf

Kartoffeln und das restliche Gemüse in der Brühe ca. 30 Minuten kochen lassen (bis alles weich ist). Mit Salz abschmecken. Mit einem Kartoffelstampfer stampfen, bis alles klein ist und eine suppige Konsistenz hat. Den Speck in einer Pfanne auslassen und darüber gießen. Klein geschnittene Petersilie oben drauf. Mit oder ohne Würstchen und Senf servieren. Meine Kinder lieben dieses Essen!

 

Grüne Bohneneintopf (für ca. 8 Personen)

Knochenbrühe

500-750g Rind- oder Schaffleisch im Stück

Suppengemüse

1 kg Tiefkühlbohnen oder frische grüne Bohnen

5 Kartoffeln, in Würfeln

Salz

Evt. Thymian

Fleisch, Suppengemüse, evt. Thymian, Salz in der Brühe ca. 20 Minuten im Dampfdrucktopf kochen. Fleisch und Suppengemüse herausnehmen, in Würfel schneiden und zurück in den Topf geben, Kartoffeln und Bohnen in den Topf und noch mal ca. 8 Minuten im Schnellkopftopf garen. Abschmecken.

 

Linseneintopf (für ca. 8 Personen)

Knochenbrühe

400 ml grüne Linsen (am Vorabend in Wasser einweichen, vor dem Verwenden Wasser weggießen)

4 Zwiebeln, in Ringe schnitten

4 TL edelsüßer Paprika (Vorsicht, mögen Kinder nicht unbedingt, dann einfach wenig oder weglassen)

500g gehackte oder passierte Tomaten

4 Kartoffeln, gewürfelt

3 Möhren, gescheibt

Tomatenpüree nach Geschmack

Salz

Creme fraiche

Zwiebeln andünsten, Paprikapulver, Linsen, Tomaten und Brühe dazu, ca. 45 min kochen, gewürfelte Kartoffeln und Möhren dazu und noch 15 Minuten weiterkochen, mit Salz und Tomatenpüree abschmecken. Mit einem Klecks Creme fraiche servieren.

 

Asiatisch (für ca. 8 Personen)

500g Hühnerfleisch (oder auch teils Schwein/Rind, teils Huhn) in Streifen geschnitten, optional 100g Hühnerleber

2 große Zwiebeln, zu halben Ringen geschnitten

Blättrig geschnittene Champignons

Verschiedenes, kleigeschnittenes Gemüse (z.B. Paprika, Zucchini, grüne Bohnen, Brokkoli und/oder Fertig-Wokmischung etc.)

Knochenbrühe

Butter oder Woköl/Erdnussöl

Salz, edelsüßer Paprika, Curry, evt. Essig oder Zitronensaft und Sojasoße nach Geschmack

Fleisch in der Pfanne anbraten, Gemüse nacheinander dünsten. Das Fertige in einem großen Topf sammeln. Brühe und Gewürze hinzufügen, abschmecken. Mit Klebereis (Basmati- oder Jasminreis) servieren.

 

Bratheringe (für ca. 8 Personen)

800 g Heringsfilets (frisch oder TK), Makrele, Sardine etc. geht auch

1 Zitrone

Mehl

Salz

Butter oder Butterschmalz

Heringsfilets von den Rückenflossen befreien, auf einem großen Brett ausbreiten, mit Zitronensaft beträufeln, von beiden Seiten in Mehl wälzen, in der Pfanne von beiden Seiten ca. 30-60 Sekunden in reichlich Butter anbraten, salzen und bis zum Servieren auf einem zugedeckten Teller warmhalten.

Dazu Salzkartoffeln und ein Salat oder Gemüse (z.B. gekochte Möhren) oder Kartoffelbrei.

 

Kartoffelbrei (für ca. 8 Personen)

1,5-2 kg mehlige Kartoffeln

ca. 1/2 l Milch

½ Zwiebel

Salz, Pfeffer, Muskat

Kartoffeln schälen, mit Salz kochen (im Dampfdrucktopf 10-15 Minuten, sonst 30 Minuten), mit der Kartoffelpresse in eine große Schüssel pressen oder mit dem Kartoffelstampfer stampfen, Milch auf ca. 40°C erwärmen und so viel zugeben, bis der Brei die richtige Konsistenz hat. Rohe Zwiebel fein würfeln, zugeben, mit den Gewürzen abschmecken. Nicht alle Kinder mögen allerdings die rohe Zwiebel …

 

Apfel-Möhren-Rohkost (Dessert oder Beilage)

3-4 große Möhren

2 große Äpfel

Saft einer Zitrone

Möhren und Äpfel schälen und fein reiben, Zitronensaft hinzugeben und umrühren.

 

Königsberger Dorschfilet (ca. 6 Personen)

800 g Dorschfilet

Saft von 1-2 Zitronen

2 EL Butter

2 EL Mehl

⅛ Liter Milch

200 ml Sahne

Salz und Pfeffer

Die Dorschfilets mit Zitronensaft beträufeln, salzen und in Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen, das Mehl darin anschwitzen und mit der Milch und Sahne ablöschen. 5 Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern und die Dorschwürfel darin ca. 10 Minuten gar ziehen lassen.
Dazu schmecken Reis, Reisnudeln oder Kartoffeln. Als Gemüsebeilage passen Spinat, gekochte Möhren oder Salat.

 

Fischstäbchen (ca. 5 Personen)

800 g Dorsch, Seelachs oder ein anderer Weißfisch

Saft von 1-2 Zitrone

ca. 2 verquirlte Eier

Salz

Paniermehl/Semmelbrösel

Butter zum Braten

Fisch in Streifen schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, in verquirltem Ei und danach in Paniermehl wälzen, in der Pfanne braten, salzen.

Dazu passen z.B. Kartoffeln und Quark oder Kartoffelbrei und ein Rohkostsalat.

 

Kartoffeln und Quark (ca. 6 Personen)

knapp 2 kg Kartoffeln

1,5 kg Quark (mind. 40% Fett)

(Roh-)Milch

½ Zwiebel, feingewürfelt (Die rohe Zwiebel mögen Kinder nicht unbedingt. Alternativ kann man auch alle möglichen Kräuter oder auch rohes Gemüse reinschnippeln.)

Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen und mit Salz kochen. Quark mit so viel Milch verrühren, dass eine cremige Masse entsteht. Zwiebel und Gewürze hinzufügen.

Mit Leberwurst, Fischstäbchen oder Bratheringen servieren.

 

Nudeln mit Tomatensoße (für ca. 6 Personen)

100g Butter

3 EL Mehl

2 große Zwiebeln

500g passierte Tomaten

5-6 frische Champignons

Knochenbrühe (weniger als die Hälfte der Menge aus dem obigen Rezept reicht dafür)

Tomatenmark zum Abschmecken

Salz

500g Nudeln (aus traditioneller Herstellung oder selbstgemacht)

Käse zum Darüberreiben

Optional zum Darüberstreuen oder in die Soße geben: angebratene Fleischwurstwürfel oder gebratener Speck

Butter in einem kleineren Topf schmelzen, Zwiebeln und in Scheiben geschnittene Champignons darin dünsten, Mehl dazu und kurz mit anschwitzen, Brühe und passierte Tomaten hinzufügen, ca. 10 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Tomatenmark abschmecken.

 

Hühnersuppe (für ca. 8 Personen)

1 Huhn mit Innereien alternativ 1 Huhn und ca. 300g Hühnerleber

2-3 ganze Möhren

1 ganze Zwiebel

½ Porreestange

(3-4 Pfefferkörner optoinal)

Salz (nach Geschmack, 2 TL ungefähr)

Wasser (das Gargut knapp bedeckt)

Mais oder anderes Gemüse optional

400 g Suppennudeln oder 2 Tassen Reis

Alles zusammen im Dampfdrucktopf 25 Minuten kochen. Dann Huhn und Gemüse rausholen und alles kleinschneiden, Fleisch von den Knochen trennen und kleinschneiden. (Das Huhn ist gar, wenn sich die Flügelknochen leicht ablösen lassen.) Alles wieder in die Brühe geben. Den Mais dazu. Abschmecken, ob genug Salz dran ist.

Dazu Suppennudeln (eine meiner Nudeln-Ausnahmen) oder Reis reichen.

 

Schweinerippchen (für ca. 6 Personen)

2 kg Schweinerippen

Butterschmalz

Salz

Wasser

Schweinerippen kurz und heiß im Butterschmalz anbraten. Mit Wasser auffüllen, bis die Rippchen knapp bedeckt sind. Ca. 3 Teelöffel Salz hinzutun. Im Schnellkopftopf 15-20 Minuten garen.

Gut dazu passen Salzkartoffeln und Sauerkraut.

 

Krautpfanne mit Hackfleischklößen (für ca. 6 Personen)

1 großer Weißkohl

1 kg Hackfleisch halb Rind/halb Schwein

3-4 Eier

Ca. 2 Liter Knochenbrühe

Eine Zwiebel

Butter oder Butterschmalz

Salz

Weißkohl vorbereiten (Strunk entfernen, in Stücke oder Streifen schneiden, die auf den Löffel passen, und die Blätter voneinander trennen), Hackfleischklößchen vorbereiten (Hackfleisch mit kleingewürfelter Zwiebel, 3-4 Eiern, 1-2 Teelöffeln Salz vermengen und zu Klößen formen). Weißkohlstücke in einen große Topf geben und im Butterschmalz anbraten. Knochenbrühe und 2-3 Teelöffel Salz dazu, köcheln lassen, bis der Kohl fast gar ist. Die Hackfleischklöße im selben Topf zwischen dem Kohl verteilen und noch so lange kochen lassen, bis die Klöße und der Weißkohl gar sind.

Gut dazu passen Salzkartoffeln.

Hinweis: Ohne Dampfdrucktopf sind die angegebenen Garzeiten überall etwas mehr als doppelt so lang.

Wenn’s was Süßes sein soll

Quarkauflauf (für ca. 5 Personen)

1000g Quark

1/2 l Milch

6 Eier

6 schwachgehäufte EL Speisestärke (Kartoffelstärke)

2 Zitrone (abgeriebene Schale)

100 g Rohrohrzucker

Alles verrühren und in einer Auflaufform 1 Stunde backen. Wenn der Rand braun wird und die Mitte keine Delle mehr hat, ist es fertig. Wird bei uns mit aufgetauten Tiefkühlhimbeeren und nach Wunsch etwas Rohmilch serviert.

 Sauerteigbrot

Sauerteigansatz herstellen

100g Roggenmehl

100ml Wasser

 vermischen, über Nacht im Backofen bei Lampe an stehen lassen

an den folgenden zwei Tagen jeweils dieselbe Menge Wasser und Roggenmehl hinzufügen und umrühren. Der entstandene Brei ist zur Verarbeitung fertig, wenn er ordentlich Blasen bildet.

Den Ansatz zwischen dem Backen im Kühlschrank aufbewahren.

Brot backen

 Am Abend vorher Vorteig ansetzen:

Vor dem Zusammenrühren des Vorteiges den Ansatz aus dem Kühlschrank nehmen und vorstarten lassen (nicht nötig, wenn man den Ansatz gerade neu hergestellt hat, wie oben beschrieben). Vorstarten heißt, man fügt ca. 3 Esslöffel Roggenmehl und etwas handwarmes Wasser hinzu (Breikonsistenz) und lässt das ganze bei Zimmertemperatur eine Stunde stehen. Die Wärme begünstigt die Vermehrung der Hefen im Sauerteig und das Brot geht nachher besser auf. 1-2 Esslöffel für das nächste Mal Backen abnehmen und in den Kühlschrank stellen, den Rest zur Bereitung des Vorteiges verwenden.

Vorteig: 

400g Roggenmehl

650ml lauwarmes Wasser

Sauerteigansatz

in einer großen Schüssel zu einem Brei verrühren und über Nacht bei Zimmertemperatur bzw. bei kühleren Temperaturen im Backofen mit Lampe an stehen lassen.

Hauptteig:

zum Vorteig, der jetzt hochgegangen und voller Blasen sein sollte, hinzufügen:

600g Weizenmehl

4 TL Salz

Optional 2 EL Olivenöl (oder anderes Öl)

Pfeffer, Koriander, Muskat o.a. Gewürze nach Gefühl und Wunsch

nach Wunsch: 2 Hände Sonnenblumenkerne oder Haferflocken oder was einem so einfällt

Ich verrühre alles mit einem großen Löffel, bis der ganze Teig ungefähr die gleiche Konsistenz hat, dann knete ich den Teig von Hand durch, auf bemehlter Platte mit bemehlten Händen. Am besten geht er später, wenn er sich weich und leicht knetet (wenn er zu fest ist ggf. noch Wasser hinzufügen). Dann Teig ruhen lassen. Bei mir das meist nur eine halbe Stunde, 24 Stunden im Kühlschrank findet man im Netz auch, habe ich aber noch nicht probiert.

Dann falten: zu einem Viereck platt ziehen, von jeder Seite ein Drittel nach innen klappen. Das Ganze etwas flach drücken, damit sich die Schichten miteinander verbinden. Dann noch einmal je ein Drittel von links und rechts zur Mitte falten und zusammendrücken. Einmal umdrehen und ringsherum mit den Händen glatt und rund arbeiten. (Brotfalttechnik gibt es auch gezeigt auf youtube).

Dann in einem Gärkorb (man kann auch einen Korb mit Geschirrtuch auslegen) zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. (Bei unter 20° dauert es ziemlich lange.) Ich stelle ihn im Winter in den Backofen mit Lampe an. Der Teig sollte sein Volumen verdoppeln, bei guten Bedingungen dauert das nicht mehr als 4 Stunden.

Backofen vorheizen auf 250°C. (bei Umluft etwas weniger)

Brotleib auf das Backblech umdrehen, mit ein paar tiefen Schnitten versehen (damit es besser aufgeht), mit warmem Wasser bepinseln (für eine schöne Kruste), noch ca. 15 Minuten gehen lassen und dann mit einer feuerfesten Schale mit kochendem Wasser zusammen in den Ofen stellen.

Nach 10-15 min auf 180°C reduzieren und 45 min zu Ende backen und herausnehmen. (Insgesamtbackzeit: 55 min)

Noch heiß mit Wasser bestreichen und abkühlen lassen.

Die angegebenen Mengen reichen für ein großes Brot.

Ein noch junger, selbst gemachter Sauerteig ist oft noch nicht so gehfreudig, wie ein älterer. Das zeigt sich dann beim Ansatz des Vorteiges.

Wenn der Vorteig nicht richtig hochgegangen ist (mit seinen Blasen die Schüssel ausgefüllt hat), dann geht meist auch das Brot nachher nicht richtig. Im Zweifelsfall kann man etwas Hefe zum Hauptteig tun.

Hinweis: Ich bin kein Brotbackexperte, aber so wie hier beschrieben backe ich meine Brote seit Jahren. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27 Gedanken zu „Meine Rezepte“

  1. Hallo,
    Ich verfolge deine Seite schon seit einigen Wochen.
    Ich bin gelernte Zahnarzthelferin und daher bis vor paar Wochen auch den „gutgemeinten“ Ratschlägen der Zahnmediziner verfallen.
    Doch dein Ernährungsstil hat mich überzeugt.
    Ich werde Schritt für schritt Dinge übernehmen, nicht alles, aber so wie es mir möglich ist.
    Da hab ich schonmal ein guten Anhaltspunkt bei dir😉
    So jetzt hab ich mal eine Frage zu dem Sauerteig Brot.
    Was hältst du von den Natursauerteig flüssig von Seitenbacher?
    Meinst du ich kann es mit den Zutaten
    Roggenmehl
    Wasser und hefepulver nehmen?

    Ich freue mich schon auf deine Antwort.
    Marina

    1. Hallo Marina,
      klar, den kannst du nehmen. Brauchst du auch nur einmal zu kaufen und kannst vom Vorteig immer 1-2 Esslöffel abnehmen und im Kühlschrank für’s nächste Mal zurückstellen.
      Viel Spaß beim Selberbacken! 🙂
      Sarah

  2. Liebe Sarah,
    deine Homepage wird immer toller! :-)))
    Jedes Mal wenn ich drauf schaue, gibt es irgendetwas Neues.
    Ich finde es klasse, dass du jetzt deine Rezepte hochgeladen hast!
    Viele lieben Dank!
    Herzliche Grüße,
    Judith

    1. Ich meide Vollkorn. Traditionell wurden weder Vollkorn noch heutiges weißes Kuchenmehl verwendet, sondern man siebte die gröbste Kleie aus, es entstand etwas dazwischen. Heutige Vollkornmehle lassen sich nicht aussieben, da man die Kleie nochmal extra klein mahlt und wieder hinzufügt. Ich versuche also, etwas zwischen Vollkorn und Weißmehl zu nehmen, indem ich Mehl mit höherer Type verwende. Die Typen-Bezeichnung gibt darüber Auskunft, wie weiß oder nicht ein Mehl ist.

      1. Vielen Dank liebe Sarah für deine Antwort. Heute kommt das Buch Karies heilen bei mir an-bin sehr gespannt auf weiteres Wissen! Allerdings steht das, kein Vollkorn gerade etwas im Zwist mit mir, weil die Nährstoffe im frisch gemahlenen Mehl so wesentlich höher ist und ich deshalb selbst mahle. Möchte eigentlich weg vom „gekauften Mehl“. Hmmm…. Mal sehen wie ich das für mich lösen kann!

  3. hier aus dem Internet:
    Aufbewahrung von Sauerteig
    Ist der Sauerteig fertig, wird vor der Teigherstellung ein kleiner Teil davon entnommen (2-3 EL genügen) und als Startkultur für den nächsten Ansatz aufbewahrt. Für dessen Konservierung gibt es eine Reihe von Möglichkeiten:
    1. Kühl lagern
    Soll der Sauerteig nur für einige Tage (bis zum nächsten Backen) aufbewahrt werden, genügt es, den Ansatz in ein Glas zu geben und abgedeckt im Kühlschrank aufzubewahren.
    2. Trockenlegen
    Den entnommenen Sauerteigrest einfach mit einer ausreichenden Menge Mehl zwischen den Händen verreiben, bis eine trockene, krümelige Masse entsteht. Diese in ein Gefäß geben und an einem kühlen, trockenen Ort bis zum nächsten Backen lagern. Diese Aufbewahrungsart ist für eine Aufbewahrungsdauer von mehreren Wochen geeignet .
    3. Einfrieren
    Sauerteig kann problemlos eingefroren werden. Sowohl die Milchsäurebakterien, als auch die Hefepilze überstehen dies problemlos und erwachen beim Auftauen wieder zu neuem Leben. Diese Methode eignet sich zum längeren Konservieren von Sauerteig .
    4. Trocknen
    Alternativ zum Einfrieren kann man den entnommenen Sauerteig dünn auf ein Backpapier aufstreichen und warten bis der Teig vollständig getrocknet ist. Die so entstehenden Sauerteigflocken sind praktisch unbegrenzt haltbar.

  4. Hallo Sarah,
    Mich haben viele Aspekte deiner vorgestellten Ernährungsprinzipien auch überzeugt und da ich jetzt in der fastenzeit sowieso meinen Zuckerentzug mache dachte ich: wieso nicht auch ein paar andere Dinge ausprobieren?
    Dazu muss ich sagen: wir ernähren uns bereits sehr bewusst; ich kaufe tierische Produkte ausschließlich im biomarkt, bei Gemüse achte ich auf Bio oder regionale Produkte… allerdings haben wir uns bisher eher fleischarm ernährt (mein Mann ist Vegetarier und meine zwei Kinder essen es einfach nicht gern), daher ist die Knochenbrüche für uns eigentlich ideal.
    Auch Rohmilch habe ich probiert; die Kinder haben sie gut vertragen, ich leider überhaupt nicht und daher bleibe ich wohl bei demeter Milch aus dem Bio laden. Hast du Tipps wie ich meinen Körper an die Rohmilch „gewöhnen kann“? Besteht die Hoffnung dass es sich bessert ? Und was ist vorzuziehen!? Bio – pasteurisierte Milch oder „nicht-Bio-aber-weide-Rohmilch“?
    Und noch was: in deinem Video sagst du ihr meidet getreideprodukte (habe ich es richtig verstanden?) … aber Butterbrot und Nudeln stehen bei euch doch auch auf dem speiseplan oder habe ich nen Denkfehler ?
    Gruß aus Mönchengladbach

    1. Hallo Maike,
      freut mich, dass ihr für euch einen passenden Weg gefunden habt. 🙂
      Ich persönlich würde Weiderohmilch der pasteurisierten Biomilch vorziehen. Machen wir hier auch so. Hast du von der Rohmilch Durchfall bekommen? Wenn der Körper an die Bakterien in der Milch nicht gewöhnt ist, kann das zu Anfang passieren. Da kann man mit wenig anfangen und langsam steigern. Von der Verdaulichkeit her (Eiweiße, Laktose, Kalzium) ist Rohmilch besser verträglich als pasteurisierte Milch. Aber wenn du dich nicht dran gewöhnen kannst, dann ist eine Milch, die nur pasteurisiert aber nicht homogenisiert ist, auch keine so schlechte Wahl.

      Mit dem Getreide handhaben wir es so: Wir essen es, aber die verträglichsten Formen davon. Also gesäuert (als Sauerteigbrot) oder weißen Reis (das Getreide, das von allen Getreiden auch ungesäuert am verträglichsten ist). Nudeln gibt es selten und wenn möglich aus traditioneller Herstellung. Da wird der Teig vor der Verarbeitung ein paar Stunden ruhen gelassen. Also wie eine kleine Säuerung. Abends das Sauerteigbrot schneiden wir eher dünn mit dick Butter drauf. Wir meiden Getreide also auf keinen Fall komplett, aber ich versuche es im Rahmen zu halten und die verträglichsten Formen zu wählen. Und nicht wie es oft in der deutschen Küchen aussieht: Früh Brötchen oder Müsli, Nudeln zum Mittagessen, nachmittags Kuchen und abends Brot. Und wenn es dann noch „gesund“ sein soll, jeweils die schwerverdaulichste Variante nämlich Vollkorn.
      Bei uns ist der Reisanteil im Milchreis früh eher klein, abends gibt es Brot. Aber ich meide Snacks wie Salzstangen etc. und Kuchen gibt es nur an Geburtstagen oder bei ähnlichen besonderen Anlässen. Damit fahren wir gut. Wenn man die Ernährung traditioneller Kulturen anguckt, hat Getreide in vielen Völkern schon lange seinen Platz. Aber es muss halt sorgfältig zubereitet werden und mit anderen Lebensmitteln kombiniert werden.

      1. Danke für die ausführliche Antwort 👍🏻😄! Ja, ich habe mich gewundert, dass ich sehr deutlich mit Durchfall reagiert habe, dabei trinke ich (des Geschmacks wegen) Milch gar nicht „pur“ sondern nur in Verbindung mit Kaffee, milchreis oder Joghurt-Obst zum Frühstück (also schon eine sehr geringe Menge)… aber ich bleibe da weiter am Ball!
        Wie nennen sich denn diese „traditionell“ hergestellten Nudeln und wo bekommt man sie ?

        1. In gut sortieren Supermärkten findet man auch Nudeln aus traditioneller Herstellung. Das steht dann auch so drauf. Ein verbreitetes traditionelles Verfahren verwendet Bronzeformen und man erkennt diese Nudeln an ihrer rauen Oberfläche. Man kann Nudeln natürlich auch selber machen, ist halt mehr Arbeit.

  5. Vielen Dank für das tolle Beikostvideo bei YouTube!!! Ich schätze deine Veröffentlichungen so sehr. Mein Verstand kann den Empfehlungen komplett Folgen. Es bleiben keine bloßen Behauptungen übrig. Deine Öffentlichkeitsarbeit ist mir so wertvoll geworden. Vielen Dank liebe Sarah für´s teilen!!!!

  6. hi sarah,

    kann ich alternativ auch dinkelmehl, anstelle der 600g weizenmehl fuer den hauptteig, nehmen? oder vertraegt sich das mit dem roggenmehl nicht gut?
    nen super rezept uebrigens.ich hoffe,ich krieg die umsetzung „gebacken“;-),vlg ,Constanze

        1. Sollte man dann vielleicht versuchen mehr tierische Fette zu beziehen anstatt der Butter oder ist natürlicher Zucker in dem Fall in Kombi mit dem Fett gut für die Zähne?

          1. Zum Braten benutze ich zum Beispiel Schweinefett vom Kaufland, das hat 0% Zucker. Aber das ist natürlich nicht so gut fürs Brot.

          2. Ich persönlich denke, dass es egal ist, da die Zuckermengen so klein sind und in Kombination mit dem Fett nicht weiter ins Gewicht fallen. Zucker wird dann ein Problem, wenn es regelmäßig in größeren Mengen verzehrt wird – und noch mehr, wenn nichts weiter dazu gegessen wird, was die Blutzuckerspitze flacher ausfallen lassen würde, wie Eiweiße oder Fette. Aber wenn du dich damit wohler fühlst, kannst du auch andere tierische Fette verwenden.

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