Eine Zwillingsalleingeburt

Ihr Lieben! Ich habe die Ehre, eine Zwillingsgeburt in Eigenregie mit euch zu teilen. Es ist die vierte Geburt dieser Mama, bei der sie bewusst und gut informiert ihre Zwillinge zu Hause im Pool geboren hat. Einfach Frauenpower pur! 😀

Drei Dinge vorweg, die mich sehr geprägt haben und somit großen Einfluss auf die Geburtsentscheidung hatten:

Meine Mutter wollte mich als Hausgeburt zur Welt bringen (sie kannte von ihrer Mutter nichts anderes). Mein Vater hatte große Angst vor Komplikationen, also ließ sich meine Mutter von ihm ins Krankenhaus bringen. Dort kam ich als unkomplizierte Spontangeburt (zwar mit unnötigem Dammschnitt) in den frühen Morgenstunden zur Welt. Ich wurde abgenabelt, meiner Mutter kurz gezeigt und weg war ich. Erst abends als meine Mutter Fieber und eine Brustentzündung bekommen hatte (am 1. Tag!) hat man mich wieder zurückgebracht. Das war unser Bonding. Und ja, wie wichtig das Bonding ist merkt man erst wenn man keines hatte …

Ich wurde als Kind missbraucht. Lange Zeit habe ich dieses Ereignis verdrängt, bis es sich gewaltsam an die Oberfläche meines Bewusstseins gekämpft hat. Es folgten alle möglichen Arten von Therapien – mittlerweile bin ich mit dem Ereignis an sich im Reinen (glaub ich halt, aber das Unterbewusste ist schlau! ;-)), lediglich in gewissen Situationen (z.B. gyn. Untersuchung) kommt Panik auf. Mittlerweile bin ich alt genug, um mich und meinen Körper nicht mehr zu belügen („Es ist alles in Ordnung … alles ist gut …“ während der Untersuchung), ich lasse mich einfach nicht untersuchen – wozu auch? Ohne Beschwerden gehe ich nicht zum Frauenarzt. Nur in den Schwangerschaften holt mich das Thema regelmäßig ein (Mutter-Kind-Pass-Untersuchung und Bezug von Kinderbetreuungsgeld sind in Österreich gekoppelt und noch kann ich es mir nicht leisten darauf zu verzichten), allerdings bin ich seit der zweiten Schwangerschaft auf sehr verständnisvolle Ärzte getroffen, die mich so weit in Ruhe ließen. Noch eine Sache ist mir geblieben: eine extreme Schreckhaftigkeit (die Tür geht auf, mein Partner oder sonst wer Vertrauter kommt rein, ich sehe ihn und krieg fast einen Herzinfarkt …)

Ich bin eine HSP, eine hochsensible Person. Dass ich „anders“ bin (kompliziert, mimosenhaft, dünnhäutig … waren gebräuchliche Ausdrücke in meiner Kindheit und Jugend), weiß ich schon lange. Dass es dafür sogar eine eigene Bezeichnung gibt habe ich erst in dieser Schwangerschaft entdeckt. Wie als HSP im Krankenhaus gebären? Wie mich öffnen?

Im Dezember war ich zur ersten MuKi-Untersuchung bei meiner Frauenärztin. Im Ultraschall war allen sofort klar, dass es Zwillinge sind. Meine Ärztin murmelte noch etwas von, dass das oft bei Vierzigjährigen passiert und dann fing das Dilemma an: „Wir müssen schauen, dass wir bis in die 32. Woche kommen! Sie müssen ab der 15. Woche Utrogestan einführen! Machen sie sich keine Sorgen was da im Beipacktext steht, sie nehmen es ja nicht oral ein …“ Wie bitte? Gerade eben habe ich erfahren, dass ich mit Zwillingen schwanger bin und schon muss ich mir Sorgen um eine Frühgeburt machen???

Um die Welt wieder ins Lot zu bringen, traf ich mich mit einer Hebamme, wechselte den Frauenarzt und recherchierte im Internet. Dort fand ich Interessantes: fast 50% der Zwillingsgeburten kommen zw. der 38. und 41. SSW! Beinahe wieder die Hälfte kommen zwischen der 32. und 37. SSW (wie unfair: in einem Zeitraum von 3 Wochen kommt die eine Hälfte und in einem Zeitraum von 6 Wochen die andere) und ein kleiner Prozentsatz vor der 32. SSW. Aha, also alles nicht so dramatisch. Der ET ist der 21.6.2017, an den halte ich mich!

So, nächste Frage: wo gebären? In Österreich sind Zwillings-Hausgeburten nicht zulässig, das heißt nach drei Hausgeburten muss ich nun ins Krankenhaus! Die nächste Hiobsbotschaft: Dort „darf“ ich aber nur vaginal entbinden, wenn beide Babys in Schädellage sind! Auch wenn sich nach der Geburt des ersten Babys das zweite in eine Beckenendlage begibt wird ein Kaiserschnitt gemacht! Das nächste Krankenhaus, das Beckenendlagen entbinden kann ist ein Privates, zwei Stunden entfernt und man muss sich beim zuständigen Arzt dafür bewerben(!). Ok, über die Grenze gäbe es noch ein KH, das BEL entbinden kann. Sectioraten unter 10%, wenig Dammschnitte (ich glaub 1-2%), schon mal nicht schlecht … bleibt nur die Frage, WIE ich dort mit meiner Vorgeschichte gebären soll …

Nachdem ich auch keine Hebamme finden konnte, die mich ins KH begleiten wollte, fiel im Feber die Entscheidung zur Alleingeburt. Ich recherchierte im Internet und las jede Menge Bücher zum Thema (Schmid, Rockenschaub, Gaskin, Schenk, Odent). Ich wurde immer sicherer in meiner Entscheidung. Immer wieder fragte ich bei meinem Partner nach, ob wir „eh noch auf Kurs sind“, ob er irgendwelche Ängste hat. „Was ist wenn was passiert?“ kam ganz oft. Aber nachdem ich auf jede Eventualität eine Antwort hatte, wurde auch mein Partner ruhiger. Immer wieder fokussierte ich den 21. Juni – Sommersonnenwende. Jeder Zweifler und Frühgeburtsbefürchter, der meinen Weg kreuzte, wurde gnadenlos mit einem „Die Babys kommen am 21. Juni – ich gehe über die volle Distanz!“ zum Schweigen gebracht. Ich freute mich an meiner Schwangerschaft und genoss die Bewegungen der Kinder. Über meine Alleingeburtspläne hüllte ich mich in Schweigen (Alleingeburten sind in Österreich nicht zulässig und ich wollte mich nicht den Ängsten anderer aussetzen). Nur mein Partner und zwei ausgewählte Freundinnen waren eingeweiht. Nach und nach tat es mir immer mehr weh, andere Freundinnen zu belügen. Kurz vor der Geburt wussten dann auch die Kinder Bescheid, die Kleinen zwei sollten schließlich keine Angst haben falls ich laut werden sollte.

Laut österreichischem Gesetz muss frau, sofern sie zur Geburt keine Hebamme beiziehen kann, ehestmöglich eine Hebamme für das Wochenbett hinzuziehen. Die Hebammensuche für das Wochenbett gestaltete sich ausgesprochen schwierig: in Karenz, zu einer weiter entfernten Hausgeburt gebucht, keine Kapazitäten, zwei Monate Pause… Endlich wurde ich fündig und wir vereinbarten ein Treffen. Dort ging es um alle möglichen Eventualitäten. Am nächsten Tag wollte sie mich anrufen um mir mitzuteilen ob sie mich „nehmen würde“. Sie wollten einen speziellen Kinderarzt, einen direkten Coombstest und einen Organ-Ultraschall. Ich sagte „Nein“ und stand wieder ohne Hebamme da. So ähnlich gestaltete sich auch der Kontakt mit der nächsten Hebamme. Dazu kamen zwei absolut inkompetente Kommentare von Seiten der Hebamme („Die beckenbodenschonendste Gebärhaltung ist im Liegen“, „Stützstrümpfe sollen auch in der Nacht getragen werden“). Ich ärgerte mich darüber, dass ich mit ihr zwei Behandlungsverträge abschließen sollte und dass diese Hebamme auch noch privat zu zahlen wäre. Wieder sagte ich ab und stand 6 Wochen vor der Geburt „alleine“ da. Schlussendlich fand ich eine Hebamme mit 30 Jahren Berufserfahrung und Anstellung in einem Krankenhaus, die mich ohne ein Treffen im Vorfeld, ohne viele Worte, ohne Auflagen, ohne irgendwas einfach „nahm“. Alles erledigt, endlich Ruhe.

Am 9. Juni war Vollmond, ein starker Vollmond. Ich glaube, das war der Zeitpunkt an dem die Geburt startete. Von da an hatte ich immer wieder mal Wehen, das Ilio-Sacralgelenk lockerte sich so sehr, dass ich es beim Gehen merkte, die Babys drückten auf den Ischias … alles in allem immer wieder etwas aber nichts dramatisches.

Am 14. Juni um 3:40 Uhr werde ich von Wehen geweckt. Hm, sind das Wehen? Ich schlafe wieder ein. Geburtswehen? Weiterschlafen. Geht es los? Ich stehe auf. Wie schon bei der Geburt unseres dritten Kindes lese ich im Internet nach wie denn nun Geburtswehen sind. Aha, lang und regelmäßig. Könnte sein oder aber auch nicht. Ich ärgere mich noch etwas darüber, dass ich bis zum Aufwachen der Kinder nur mehr so wenig Zeit habe, ich wollte doch alleine sein in der Eröffnungsphase. Immer wieder muss ich aufs WC, Durchfall. Irgendwann akzeptiere ich jedoch die Umstände und beginne den Geburtspool aufzublasen und die ganzen Utensilien (Handtücher, ein „Trockenplatz“, Geburtskerze, Öl …) bereitzulegen. Dabei singe ich bei den Wehen mit („Angel of Hope“). H. kommt herein, was ich da mache. „Ich glaube es geht los“. Er hilft mir. Wir brauchen ewig. Irgendwas klappt beim Poolaufblasen nicht so wie es soll und im Boiler ist nur 40° warmes Wasser. Wir wärmen das Wasser mit dem Wasserkocher und dem Herd. Endlich passt die Temperatur. Ich gehe rein „Aaaah, fein“. H frühstückt mit den Kindern. Immer wieder pendele ich zwischen WC und warmem Wasser. Manchmal ist mir etwas schlecht. Übergangsphase? Schon? Kann nicht sein. Alles irgendwie so unspektakulär. Ich bin doch grad erst in den Pool. Immer wieder auch mal eine Wehenpause. Dann wieder eine einzelne Wehe. Irgendwie weiß ich nicht, wie weit ich schon bin. Beim nächsten Klo-Gang taste ich meinen Muttermund. He, da ist ja schon der Kopf mit der Fruchtblase! Wie samtig-weich sich das anfühlt! Trotzdem mache ich weiter mit WC, Pool, Singen, „JAAAAA!“-Rufen, „Ich bin unendlich weit“-Denken. Irgendwie ist alles so ohne großen Aufwand. Bin felsenfest davon überzeugt noch in der Eröffnungsphase zu sein.

So jetzt reicht’s, ich taste noch einmal den Muttermund. Der Kopf ist schon wieder weiter, Muttermund kann ich keinen mehr spüren (wie denn auch :-)). Ob ich mal mitschiebe? Beherzt drücke ich an und es ist einfach nur genial. Jaaaa, mehr, ich will mehr!!!! Pure Lust. Ich genieße es, gebe mich dem Moment voll und ganz hin. Das Mitschieben geht leicht, ein kurzer Plopp und der Kopf ist da. Ich spüre noch immer keine Presswehen also mache ich weiter. Jaaa, noch meeeehr, meeeehr, ich will mehr davon…

Plötzlich ist das Baby da! Ich fange es und drehe es zu mir. Es schlägt die Augen auf und betrachtet mich durch das Wasser. Langsam hebe ich es hoch. H. kommt herein. Das Baby beginnt zu Schreien, gepresst, das ist gut. ich habe es an meinem Oberkörper und wiege es leicht. Es ist schön rosa. H holt die Jungs und bringt ein Handtuch für das Baby. „Ma, die Uhrzeit!“. H revidiert auf 8:50 Uhr.

Das Zweite will raus, ich spüre es deutlich. Jetzt schon? „Was ist es?“ will H wissen. Ich kann nicht nachschauen, das Baby weint, ich möchte es beruhigen, das Zweite will raus, aber ich will mit dem Ersten noch kuscheln, aber das Zweite kann nicht warten, keine Ahnung ob sich seine Plazenta schon löst, die Nabelschnur vom ersten ist nicht lang genug, dass H es außerhalb des Pools halten kann … Ok, dann halt keine Lotusgeburt, ich nable erst mal ab. Während H die Schere holt, schaue ich nach. „Ein Mädchen!“ „Was, echt?“. H kann sein Glück nach drei Jungs nicht fassen. Ich schneide die Nabelschnur durch, es kommt etwas Blut. Mist, ich hätte abbinden sollen. Ich wickle sie in ein trockenes Handtuch und reiche sie H.

Ich drehe mich zur Poolwand und schiebe mal darauf los. Das erste Schieben ist anstrengend und dann kommt sie wieder, diese riesengroße Lust. JAAAAAA, meeehr, noch mehr …! Ein größeres, gleitendes „Plopp“ und der Körper ist geboren. Oh, also wirklich eine Steißlage, ich habe richtig getastet. Und noch in der Fruchtblase! Da der Körper bis zum Hals geboren ist, packe ich das Bündel und schiebe noch mal an. „Flupp“, der Kopf ist da. Ich stecke meine Hände durch einen länglichen Riss in die Fruchtblase und wickle das Kind heraus. Das Poolwasser färbt sich rot. Ich hebe das Baby hoch. Es hat Blut am Kopf. Es streckt seine Arme aus und schaut. Ich nehme es zu mir, es schluckt. Es schaut und schluckt, wird bläulich. H wird nervös. Ich reibe dem Kind den Rücken, taste die Nabelschnur, pulsiert sie? Ich sauge es ab, komme aber nicht richtig dazu. Endlich ein kleiner, blubbernder Schrei, wenig, aber es reicht. Ok, passt, alles gut. „Die Uhrzeit!“. H hat sie notiert. Einer der Jungs bringt mir ein Handtuch. „Noch ein Mädchen! H, du hast ZWEI Mädchen gezeugt!!!“ Freude. Ich begebe mich auf meinen Trockenplatz. H bringt mir unsere erstgeborene Tochter, sie saugt bereits an ihrer Faust. Ich lege sie an und beschere mir damit heftigste Nachwehen. Die Zweitgeborene ist mit Atmen beschäftigt. Die Nachwehen sind stark und schmerzhaft, ich lehne meinen Kopf auf die Armlehne der Couch und stöhne. Gottseidank- kurze Pause. Oh nein, nicht schon wieder! Ich versuche herauszufinden, ob ich stark blute, kann mich mit den Mädchen im Arm aber nicht wirklich bewegen. Und diese Nachwehen … ich vergehe fast vor Schmerz.

Nach einer gefühlten Ewigkeit ist unsere erste Tochter eingeschlafen. Ich reiche sie H. Mit der zweiten Tochter trinkend am Arm begebe ich mich auf die Decke vor dem Pool. Ich drücke an, bei den Schmerzen muss die Plazenta doch schon gelöst sein. Nichts passiert. Ich versuche zu tasten, keine Chance, zwei Nabelschnüre und die Fruchtblase hängen aus mir heraus. Nach mehreren Pressversuchen lese ich nach. Aha, wenn die Plazenta nicht kommen will, kann man vorsichtig an der Nabelschnur ziehen, bei Schmerzen sofort aufhören. Ok, ich ziehe mal … und wirklich, die erste Plazenta fällt aus mir heraus. Sie ist groß und hat auf der einen Seite ein ziemlich großes, flaches Blutkoagel. Aha, das war die Loslösungsblutung. Für die zweite Plazenta ziehe ich an Nabelschnur und Fruchtblase gemeinsam. Keine Schmerzen, ein „Flopp“ und die zweite Plazenta ist geboren. Ich lasse unsere zweitgeborene Tochter fertig trinken und wickle ihre Plazenta für die Lotusgeburt in ein Handtuch. Nachdem ich mich mit einer Einlage versorgt habe, ziehen wir um ins Bett im ersten Stock. Ich gehe etwas unsicher, irgendwie ist alles locker und schwabbelig.

Zu Mittag rufe ich die Hebamme für das Wochenbett an. Ich erreiche sie nicht, schreibe ihr eine Nachricht, dass die Babys da sind und wir es nicht mehr ins Krankenhaus geschafft haben. Abends ruft sie zurück und erklärt, dass ich jetzt die Rettung rufen muss und mich mit den Kindern ins Krankenhaus begeben muss. „Sicher nicht!“ Na ja, ich sei ja eigenverantwortlich. Sie kommt am nächsten Tag in der Früh. Sie begrüßt mich mit den Worten „Also, offiziell darf ich das ja nicht gut heißen, aber Hut ab, wie gut sie das gemacht haben!“. Die Kleinen werden gewogen und vermessen: Beide je 3000 g schwer und 50 cm lang. Ich bin stolz auf meinen Körper, auf diese Meisterleistung. Da die Hebamme bei der Geburt nicht anwesend war, möchte sie auch keine Geburtsanzeige für das Standesamt ausstellen. Sie schreibt einen formlosen Zettel mit allen Daten und ihrem Stempel darauf. Wir verabreden uns auf einen weiteren Hausbesuch in 5 Tagen. In der Zwischenzeit hat sie mit dem für ihr Krankenhaus zuständigen Standesamt Kontakt aufgenommen und der Standesbeamte meint, sie solle doch die Anzeige machen, sie wäre ja als Erste da gewesen. Vielen, vielen Dank! Ich juble, auch dieser Teil gut gelöst! Jetzt sind wir also zu siebt!

Lieber H, danke, dass du mich in meinen Plänen so unterstützt hast, dass du mich gelassen hast wie ich wollte, ohne große Diskussion. Und danke, dass du alles wieder abgebaut hast, ich weiß, wie schwer es dir gefallen ist. In Liebe S

 

22 Gedanken zu „Eine Zwillingsalleingeburt“

  1. Hach … diese Geburtslust! *schwärm*
    Ich freu mich soooooo sehr über so viel Selbstermächtigung! Wahrlich ein Meisterstück!
    Herzliche doppelte Glückwünsche und ein friedliches Wochenbett

  2. Gratulation zur Geburt der Zwillinge! Echt mutig und super gemacht.

    Aber es stellen sich für mich doch einige Fragen bzw. ich hätte einige Anmerkungen:
    1. Zwillingsgeburten können in Österreich in vielen Spitälern vaginal geboren werden, auch wenn das zweite Kind nicht in Schädellage liegt.
    2. Wer hat die Mutter während der Schwangerschaft betreut?
    3. Eine Wochenbetthebamme sollte nach der Geburt zunächst jeden Tag kommen, überhaupt bei einer allein geführten Zwillingsgeburt!
    4. Nach einer Hausgeburt muss am Tag nach der Geburt eine kinderärztliche Untersuchung stattfinden (laut Mutterkindpass). Wer hat diese durchgeführt?
    5. Wenn die Hebamme einen Coombs-Test einfordert, muss es eine gewisse Vorgeschichte geben.
    6. Wie geht es den Zwillingen und der Mutter heute?

    Also, ich finde es bedenklich, dass in Österreich eine Frau wie diese alleine, mit enormen Risiken, gebären muss. Da stimmt was nicht! Im Gesundheitssystem, als auch speziell bei der Versorgung dieser Mutter, die meiner Ansicht nach – und das zeigt auch ihr Text – eine besonders sensible Betreuung gebraucht hätte! Hier haben offenbar Hebammen und ÄrztInnen versagt.
    Zum Glück ist alles, so weit es die Mutter schildert, gut gegangen.

    1. Liebe Pia, liebe Leila,

      ad 1.) ja, in vielen KH in Ö kann frau Zwillinge vaginal gebären. In meinem Fall wäre das nächstgelegen 2,5 Stunden Fahrt entfernt gewesen UND die ambulante Geburt hätte uns trotz Krankenversicherung fast 3.500 Euro gekostet (das mit der Bewerbung für eine BEL-Geburt beim Arzt hast du überlesen?). Nächste Möglichkeit zur Entbindung einer BEL 3 Std. Fahrtzeit

      ad2.) mein Gyn, ist in Ö so üblich. Hebammen dürfen bei Zwillingsgeburten außerhalb des KH nichts machen, also „Hände weg“ vom Risiko (Wie schwierig sich die Hebammensuche gestaltet hat, hast du vielleicht überlesen)

      ad3.) mir und den Kindern ging es gut, also was soll die Hebamme da? Kinder abwiegen? Alle wissen, dass sie abgenommen haben werden… UND es sind nicht meine ersten Kinder. Mütter können ihre Kinder selbst versorgen – kannst ihnen ruhig was zutrauen 😉

      ad 4.) lt. österreichischem Mutter-Kind-Pass (Seite 3 bzw. 30-33) muss eine Untersuchung des Kindes (unabhängig vom Entbindungsort) innerhalb der 1. Lebenswoche stattfinden. Ob die Untersuchung stattgefunden hat werde ich euch allerdings nicht verraten 🙂

      ad 5.) die „gewisse Vorgeschichte“ für den direkten Coombs Test ist die mangelnde Berufserfahrung besagter Hebammen, die es sich nicht zutrauen einen eventuellen, am 3. Tag nach der Geburt auftretenden Ikterus zu erkennen

      ad 6.) Uns geht es blendend! Ok, manchmal fehlt eine dritte Hand aber die würde mir auch nach einer KH-Geburt fehlen :-))

      Ja, es krankt im System, da stimme ich dir voll und ganz zu. Und doch bin ich diesem System so unendlich dankbar. Hätte sich auch nur EIN für mich gangbarer Weg gezeigt wäre ich ihn gegangen und damit hätte ich mich, die beiden Mädels und unsere ganze Familie um das für uns wohl beste und schönste Geburtserlebnis gebracht. Nach drei HG (wobei die dritte wirklich schlimm war und der Kleine und ich lange gebraucht haben bis wir uns davon erholt hatten) kenne ich den Unterschied.

      Und noch was: nicht hinter jedem Busch lauern Tod und Verderben. Oft (also in 99% der Fälle) ist ein Busch nur ein Busch.

      1. Danke für die Antwort!
        Trotzdem – ich finde es unverantwortlich, Zwillinge völlig alleine ohne professionelle Hilfe zu gebären! Tut mir leid. Dazu habe ich zu viel in meiner Laufbahn erlebt.
        Das ist unverantwortlich gegenüber deiner Familie und dir selbst.
        Was hättest du getan, wenn es zu Komplikationen gekommen wäre??

        Gott sei Dank ist alles gut gegangen!

        Es ist ein Skandal, dass eine Frau, die mit Zwillingen schwanger ist, mangels Betreuungsoptionen alleine gebären muss. Ich würde diesen Eintrag gerne an das Österreichische Hebammengremium weiterleiten.

        Dass es für Dich letztendlich zu einer Traumgeburt wurde, bleibt dahingestellt und ist ja sehr positiv. Es hätte auch ein Albtraum werden können.
        Mich erinnern diese Erfolgsgeschichten hier an das Buch „Luxus Privatgeburt“. Die Schattenseite liest man im Gerichtsurteil zum Fall Anna R-L. Da sind dann all jene Geburten, wo es leider Gottes ziemlich schief gegangen ist.
        Nein, nicht überall lauern Tod und Verderben: Geburten gehen zum Glück meistens gut; aber es geht bei einer Geburt auch um etwas sehr Kostbares, eine Frau und ein Kind (oder sogar zwei Kinder). Da ist jede Sorgfalt und Vorsicht doch mehr als berechtigt und geboten! Da kann man nicht einfach sagen: „Wird schon gut gehen, probieren wir halt mal.“

        1. Hallo Pia, anscheinend hast du leider gar nichts verstanden. Diese Mama hat sich sehr gut vorbereitet und nicht einfach gesagt „Wird schon gut gehen,..“ Sie ist im Gegenteil endlich mal eine Frau, die sich ihrer Verantwortung voll bewusst ist. Niemand kann den Frauen diese abnehmen, auch keine Ärzte und Hebammen, die auf Grund unserer verkorksten Kultur alles nur mögliche unternehmen und oftmals vieles nur schlimmer machen. Bitte informiere dich tiefgründiger!!

          1. Hallo gruenejungsmama
            Was genau habe ich nicht verstanden?

            Ich finde es schrecklich, wie Du Ärzte, Ärztinnen und Hebammen generell verunglimpfst. Hoffentlich brauchst du nie einen Arzt.
            Ich bin nicht der Meinung, dass man sich mittels Buchlektüre auf eine Zwillingsgeburt vorbereiten kann. Wenn du das unter „sehr gut vorbereiten“ meinst. Oder weißt du mehr darüber, welche Vorbereitung die Frau betrieben hat?
            Mit Verlaub, das ist schon sehr realitätsfern, so etwas zu behaupten. Na dann, sollen in Zukunft alle schwangere Frauen ein Büchlein lesen, alleine gebären – in einem Jahr schauen wir uns die Statistik genau an!

          2. Hallo Pia,
            die Mama “ recherchierte im Internet und las jede Menge Bücher zum Thema (Schmid, Rockenschaub, Gaskin, Schenk, Odent).“ Außerdem hatte sie wohl Kontakt zu verschiedensten Hebammen und Ärzten, nahm aber nicht alles für bare Münze, sondern prüfte es für sich! Hast du denn diese ganzen Bücher gelesen? Sie waren auch für mich augenöffnend.. es ist nicht egal, wie die Kinder geboren werden, Hauptsache gesund.. Aus deinen Aussagen schließe ich, dass du die Beweggründe der Alleingeburtlerinnen nicht verstehst.
            Es gibt bestimmt auch hilfreiche Ärzte und Hebammen, aber leider stecken sie alle in unserem Gesundheitssystem fest, das ist ja wieder ein anderes Thema.. Deinen Schlusssatz finde ich wunderbar, wenn ich auch dein verniedlichtes „Büchlein“ etwas ausweiten würde und natürlich ein gutes soziales Netz und für die 1% Komplikationen ein gutes Krankenhaus hilfreich wäre. Dann sähe die Statistik vielleicht so aus, ohne traumatische Vergewaltigungen in den Kliniken, 40% Kaiserschnittraten, wieder steigende Müttersterblichkeiten wie in der USA,..:
            http://meisterin-der-geburt.de/bericht-zur-auswertung-von-354-alleingeburten/

    2. Die Untersuchung ist wie bei anderen Geburten auch erst innerhalb der ersten Lebenswoche fällig.

      Der coombstest war zumindest bei meiner ersten Schwsch in Italien standard.

  3. Was eine starke Frau und Mutter <3 Ich wünsche der Familie eine wunderschöne erste Wochenbettzeit, so ein kraftvolles Erlebnis lässt eine Familie auf eine magische weise noch näher zusammenwachsen!

  4. Sehr fragwürdig dieser Alleingeburtsbericht von Zwillingen. Wer weiß wie authentisch dieser ist. Papier ist geduldig, sagte man früher. Wie recherchieren Sie, Sarah, was Ihnen da mitgeteilt wird? Zweifle sehr an den Unstimmigkeiten dieses Beitrages bezüglich Alleingeburt von Zwillingen.

  5. Warum wir mein Kommentar nicht freigeschaltet? Das ist schon zu hinterfragen. Beginnt jetzt die Recherche bezüglich des Geburtsberichtes von Zwillingen? „Nach mehreren Pressversuchen lese ich nach“, so was ! Hab noch keine Frau während der Geburt oder bei der Nachgeburt mit Buch, in diesem Fall wohl Laptop, in der Hand, erlebt. Dieser ganze Bericht ist schon äußerst zweifelhaft und bedarf sehr kritischer Betrachtung , die ein Laie nicht wirklich erkennt. Was da beschrieben wird erinnert an eine TV-Soap .

    1. Hallo Karin, ich weiß nicht, warum du hier stänkern musst. Wir sind im Urlaub und ich habe bei weitem nicht die Zeit, jeden Tag Kommentare freizuschalten. Deine weiteren werde ich jedenfalls nicht freigeben, da sie nichts Konstruktives zur Diskussion beitragen. Und ja, ich prüfe alle Berichte sehr genau und haben diesen für echt befunden.

    2. Hallo Karin,
      kritisches Hinterfragen ist ja nicht schlecht..
      Dieser Bericht wirkt auf mich gar nicht gefälscht Ich persönlich habe auch in der Nachgeburtsphase meinen Partner gebeten, nochmal nachzulesen und auch schon von anderen gehört, dass sie dies unter der Geburt taten. Besonders in der Nachgeburtsphase, wie hier beschrieben, ist frau durchaus in der Lage dazu.

  6. Ich bin Hebamme und habe auch schon viele Frauen erlebt die in den Wehenpausen durchaus kraftvoll und reflektiert agieren. In Sarahs Geburtsvideos kann man es auch beobachten!
    Ein sehr besonderer Geburtsbericht! Danke fürs teilen und alles Gute der Familie!!!!

  7. Wow,

    ein toller Bericht. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie toll die Natur alles geplant hat und funktioniert, wenn wir bereit dafür sind.

    Wir haben bei unserem zweiten auch eine Alleingeburt gemacht – und niemandem etwas davon gesagt bis das Baby da war. Denn ich glaube, dass die Ängste der umstehenden Menschen durchaus den Geburtsverlauf beeinflussen können.

    Im Nachhinein aber umbedingt erzählen – denn je mehr davon hören, desto mehr fassen sich in Herz:-)

    Grüße, Gina

  8. wozu allgemein zum (frauen)arzt gehen, wenn keine beschwerden da sind?! naja, damit deine kinder möglichst lange was von dir als mutter haben?
    ich schwöre dir, der PAP IV hat mir überhaupt keine beschwerden bereitet. und ich hatte vorher keinen einzigen (!) auffälligen abstrich, immer nur I und II… konisation 4 wochen später durchgeführt.
    nur so als denkanstoss!

  9. Hallo, liebe S!
    Große Anerkennung für deine Alleingeburt und deinen Mut!
    Ich bin selber in der ähnlichen Lage, wie du warst. Ich habe vor etwa 3 Wochen erfahren (in der 25. SSW), dass ich Zwillinge erwarte. Ich wollte auf U-Schall und gynäkologische Untersuchungen weitgehend verzichten und hatte eine Hausgeburt geplant. Meine „weise“ Hebamme aber hatte alsbald den Verdacht, dass es nicht 1 sondern 2 sind und nun stehe ich vor dem Dilemma.
    Anscheinend gibt es in Österreich zwar schon die Möglichkeit einer Hausgeburt bei Zwillingen, aber nur unter sehr erschwerten Bedingungen. Man braucht 2 Hebammen und einen Arzt für die Geburt. Ersteres würde sich auch ev. finden lassen, aber wo findet man einen Arzt, der so aufgeschlossen ist? Ich wohne leider auch auf dem Land, wo das Ganze noch schwieriger ist.
    Mir graut aber vor den Alternativen.
    Eine Alleingeburt trau´ ich mir leider auch nicht zu, auch wenn ich schon 2 Kinder zur Welt gebracht habe. Bei Zwillingen hätte ich halt schon gerne Unterstützung.
    Die Situation in Österreich ist wirklich bescheiden!

    Vielleicht kannst du mir liebe S oder liebe Sarah ein paar Fragen beantworten, die sich mir zum Thema Zwillingsgeburt stellen?
    1. Was kann ich tun, damit meine Zwerge solange wie möglich im Bauch bleiben? Ich ernähre mich schon seit etwa über einem Jahr soweit es geht nach Weston Price. (zumindest ohne Zucker, mit Lebertran, Rohmilch, Rohkäse, Eier, Butter, Weiderindfleisch, Knochenbrühe)
    2. Kann ich die Übungen zur Optimierung der Kindslage auch bei Zwillingen anwenden? Ist es möglich beide in die Schädellage zu bewegen?
    3. Muss man wirklich den 2. Zwilling, wenn er in der richtigen Geburtsposition ist „schienen“, nach der Geburt des 1.?
    4. Warum gibt es laut Ärzten und Hebammen oft Probleme beim 2. Zwilling und wie kann man diese vermeiden?
    5. Kann es wirklich zu einem Wehenstillstand zwischen den 2 Geburten kommen?

    Danke und alles Liebe!

  10. Liebe Moni,

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Zwillingsschwangerschaft. Wirst sehen, du schaffst das!

    1) Die meisten Zwillinge werden termingerecht geboren. Nur (ich glaub es waren) 5% sind extreme Frühchen (vor der 32. SSW).
    Ich hab mich weiterhin gesund ernährt, da bist du mit Weston Price eh auf einem guten Weg.
    Und mir hat es sehr geholfen „Gebären ohne Aberglauben“ von Alfred Rockenschaub zu lesen (hauptsächlich die Gestose-Abschnitte).
    Und visualisiere den ET! Wenn dein Umfeld mit Frühgeburtsgeschichten kommt: stur und steif am ET festhalten! Sprich mit deinen Kindern: ich hab den beiden auch erzählt welche Konsequenzen ein zu frühes Schlüpfen hätte…

    2) Mit den Übungen habe ich keine Erfahrung. Ich habe zwar auf meine Haltung geachten allerdings wollte R offensichtlich in BEL geboren werden. Für mich hatte das keine Relevanz. Ich habe mich gut informiert („hands of the breech“, usw) und es war wirklich nicht spektakulär. Rockenschaub wäre in diesem Zusammenhang nochmal zu empfehlen.
    Einen Osteopathen könntest du noch aufsuchen (das würde ich noch vor Moxen etc. machen).

    3) Ich habe nichts geschient. Ich habe zwar davon gelesen allerdings hat keine einzige der Zwillingsmütter mit denen ich mich direkt unterhalten habe etwas von Schienen gesagt. Auch die drei Hebammen mit denen ich stärkeren Kontakt hatte haben nichts davon erwähnt.
    Vielleicht magst du dich ja mit einer deutschen Hebamme, die vermehrt Zwillings-HG macht, unterhalten. Bei uns wirst du eher weniger Erfolg haben (kann ja keine Erfahrung mit Zwillingsgeburten haben). Name der Hebamme könntest du über das Internet (HG-Forum etc) bekommen.

    4) Das müsstest du die Ärzte und Hebammen fragen, die diese Behauptung aufstellen. Ich weiß nur von „nicht all zu viel Abstand“ zw. den Geburten wegen vorzeitiger Plazentaablösung vom 2. Zwilling (und deswegen „aktiver Steuerung“, dh. Oxytozin im KH). Ich weiß allerdings auch von einer Zwillings-HG aus den USA bei der der Abstand zw. den beiden Kindern über eine Stunde war („…after a long, hard hour…“).

    5) „Wehenstillstand“ kann theoretisch immer auftreten. Die Hebamme von meiner ersten HG hat in ihrem Buch allerdings geschrieben, dass es keinen Wehenstillstand gibt, nur eine Wehenpause und die ist prinzipiell einmal zu begrüßen. In einem Interview hat eine (andere) HG-Hebamme gesagt, dass ein Wehenstillstand/eine Wehenpause eintritt wenn das Kind in Stress gerät (macht der mütterliche Körper damit sich das Kind zw den Wehen erholen kann). Auf http://www.hebammenwissen. de gibt es einige interessante Aspekte dazu

    Einerseits freue ich mich für dich andererseits tust du mir ein bissl leid, weil ich weiß in welch bescheidener Situation du steckst. Viel Wahlmöglichkeiten hast du nicht. Ich habe sogar eine Hebamme im Ruhestand um Hilfe gebeten – nur sie haben alle Angst, Angst vor der Hetzkampagne, die im worst case losgeht.
    Wir hatten auch mit dem Gedanken einer „legalen“ HG (dh eine Hebamme und ein Arzt) gespielt. Bei der Hebammensuche dafür hat mir eine Hebamme klipp und klar gesagt, dass ich keinen Arzt finden würde, der das macht. UND dass irgendein Arzt für die Hebamme auch nicht hilfreich ist. Er sollte Erfahrung haben, die er nicht haben kann, weil jeglich kleinste Abweichung von der Norm sofort als Kaiserschnitt endet. H hat sogar einen Gyn in der Schweiz angerufen (8 Stunden Fahrtzeit!)…

    Wenn du wirklich eine Hebamme für eine HG findest: wie wäre es, wenn du eine HG mit dieser Hebamme planst, es aber „offziell“ (damit sie beruflich nicht in Gefahr ist) als ungeplante Alleingeburt („es ging so schnell“) tarnst?

    Ansonsten: lies viel, schau dir Geburtsvideos an (Achtung: einige sind eher kontraproduktiv), sprich mit MEHREREN Hebammen und ev auch mehreren Ärzten (vor allem mit solchen, die noch vor der 30%-Sectio-Zeit schon in der Geburtshilfe tätig waren), vernetze dich mit anderen Frauen, die Zwillinge spontan geboren haben. Wenn du in Wien und Umgebung wohnst: ich glaub Rockenschaub lebt noch, vielleicht würde er dich betreuen… einen Versuch ist es wert

    Hoffentlich konnte ich dir irgendwie weiter helfen. Ich wünsche dir von Herzen eine entspannte Schwangerschaft und dass du die Geburt bekommst, die du dir wünscht. Alles Liebe

  11. Herzlichen Glückwunsch zur Geburt der Mädchen! Einfach nur toll! Ignoriere die kritischen Stimmen! Im Krankenhaus kann auch was passieren und leider passiert dort nicht viel Gutes bei der Geburt. Hab es selbst bei meinem 1.Kind erlebt wie Frau dort während der Geburt behandelt und bevormundet wird. Mein Mann traute sich leider keine Allein/Hausgeburt beim 2ten zu, aber ich habe eine akzeptable Hebamme gefunden, die mir versprechen musste, mich komplett in Ruhe zu lassen. Diese Geburt verlief super im Vergleich zur ersten. Die Hebamme hat ihr Versprechen gehalten, ich erlebte einen schnellen und ungestörten Geburtsprozess. Ich glaube, dass viele Komplikationen bei Geburten aus Angst passieren. Angst, die uns von der Umwelt eingepflanzt wird. Es muss sich noch viel ändern, damit Frauen wieder in Ruhe und ohne Angst gebären können. Solche Berichte sind der Anfang eines neuen Zeitalters für selbstbestimmte Geburten. Und außerdem wunderschön zu lesen.

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