5 Gedanken zu „Meine Schwangerschaft in Eigenregie (Teil 2)“

  1. Liebe Sarah,
    vielen Dank für die vielen tollen Infos aus deinem neuen Video!
    Ich wünsche ich erlebe auch mal eine Schwangerschaft, ohne Ärzte, ohne Hebammen, ohne dieses ganze Verrücktmachen und der Angstmacherrei!
    Alles Gute dir weiterhin..
    ich freue mich schon auf dein nächstes Video!
    ich hätte noch ein paar Punkte die mich interessieren..
    machst du in der Schwangerschaft Sport oder irgendwelche Übungen?
    Achtest du auf eine bestimmte Ernärung??
    Kontrollierst du wirklich deinen Urin?
    Kontrollierst du in der Schwangerschaft oder bei der Geburt die Herztöne?
    Vielen vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Steffi

  2. Liebe Sarah,

    vielen Dank für Deinen Blog und Deine Videos! Dein Buch „Alleingeburt“ hat mir unendlich viel geholfen und ist meiner Meinung nach mit Abstand das informativste, am besten recherchierte Buch über das Thema Geburt auf dem deutschsprachigen Markt – ein großer Schatz für Alle, die das Thema interessiert: also auch jene, die eine Geburt in der Klinik, im Geburtshaus oder als Hausgeburt mit Hebamme planen.

    Mit den Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Von meiner Frauenärztin hieß es in der 37 SSW mein Kind wäre in seiner Entwicklung stark zurückgeblieben, vollkommen unterernährt, hätte kaum noch Fruchtwasser und müsste so schnell wie möglich via Notkaiserschnitt geholt werden. Eilüberweisung in die Klinik. Die Zeit zwischen dieser Untersuchung und der Untersuchung in der Klinik war für uns sehr hart, wir waren stark verunsichert. Schwebt unser Kind in Lebensgefahr? Die Kindsbewegungen waren aber unverändert: häufig, kräftig, regelmäßig. Mein Bauchgefühl hat mir deshalb zwischendurch immer wieder gesagt: die Ärztin muss sich irren, meinem Kind geht’s gut. Dann die Erlösung in der Klinik: alles in Ordnung, das Kind hat lediglich einen etwas kleineren Bauchumfang, sonst entwickelt es sich gut. Die ganze Panikmache war also ganz umsonst. Hätte ich direkt meinem Bauchgefühl vertraut, hätten wir uns den Gang in die Klinik und die vielen Stunden der Angst und Unsicherheit sparen können.

    Letztendlich ist das für mich seitdem auch das Wichtigste: auf den eigenen Körper, auf das Kind und seine Bewegungen hören. Ultraschall-Untersuchungen können in bestimmten Fällen sicherlich hilfreich sein, bleiben aber Momentaufnahmen und sind letztendlich auch nicht zuverlässig.

    Ich wünsche Dir weiterhin eine wunderschöne Schwangerschaft und freue mich auf weitere Videos!

    Liebe Grüße,

    Katja

  3. Danke für das tolle Video! Mir gefällt vor allem der Abschnitt über Ängste und Ultraschall. Es ist wahr: US stellt nur eine Beobachtung/Momentaufnahme dar und ändern kann man eh nichts. Danke, dass du das so klar angesprochen hast.
    Liebe Grüße und noch eine entspannte Schwangerschaft!

  4. Liebe Sarah,

    danke für das Video und dass Du Deine Gedanken und Erfahrungen mit uns teilst.

    Ich bin Hebamme. Ich gebe ehrlicherweise zu, dass mich der Gedanke an eine Schwangerschaft ganz ohne Begleitung durch eine Hebamme etwas „unrund“ macht…

    Ich finde den Gedanken spannend und mir ist bewusst woher dieses Bedürfnis kommen kann…. Gleichzeitig macht es mich traurig. Traurig darüber, dass unser System der Geburtshilfe nicht alle Bedürfnisse von Schwangeren abdeckt.

    Mir gefällt Deine Stärke und Dein Vertrauen in Dich selbst, Dein Baby und den Geburtsprozess!

    Und dass Du Verantwortung für Dein Baby und Dich nimmst! Egal ob es eine Alleingeburt, eine Hausgeburt oder Krankenhausgeburt ist – die Eigenverantwortung kann niemand anders übernehmen als die Schwangere selbst!

    Nichtsdestotrotz bleibt eine Stimme in meinem Hebammenhirn, die sich nicht so ganz sicher ist, ob ihr der Gedanke an eine völlig unbegleitete Schwangerschaft gefällt 🙂

    Alles Liebe!
    Tanja

    1. Liebe Tanja,
      kann ich nachvollziehen. Ich bin mir da auch nur bei mir selber so sicher. Wenn ich jetzt Hebamme wäre, hätte ich dieses unrunde Gefühl für andere wahrscheinlich auch. Man hat ja immer diese Fälle im Kopf. Aber in meinem Körper stecke ich selber. Da weiß ich woran ich bin und wie der tickt. Das ist irgendwie was anderes, als wenn ich über die Körper anderer Frauen nachdenke, in denen ich nicht stecke.
      Liebe Grüße,
      Sarah

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