Nee, oder?
Heute traf ich eine Frau, deren Schwägerin vor zwei Tagen entbunden hat, das vierte Kind. Eingeleitet.
Warum? Weil sie Angst hatte, es wie das dritte im Auto auf der Fahrt ins KH zu kriegen.
Durch einen Umzug verlor diese junge Mutter ihre Hausgeburtshebamme und entdeckte die Geburt in Eigenregie für sich. Ihre erste Schwangerschaft endet zu früh. Wie damals auch schon vertraut sie bei der Geburt auch jetzt wieder ihrer Intuition. Da ich mich daran erinnere, wie mich in meiner „Alleingeburts-Findungsphase“ diese Berichte hier von Hocker gerissen haben, möchte…
Hausgeburt geplant, die Hebamme steht in den Startlöchern … und dann kommt das Baby einfach nicht! Über den errechneten Geburtstermin zu gehen ist in Deutschland für eine Schwangere mit einigem Stress verbunden. Bis 10 Tage über den errechneten Termin dürfen Hausgeburtshebammen begleiten, dann greift ihre Versicherung nicht mehr. Der Traum von der Hausgeburt platzt, Frau…
Wie die Zeit vergeht! Schon wieder eine Woche weiter. Ich plage mich immer noch mit einer hartnäckigen Nebenhöhlenentzündung. Meine Nachbarin schwört auf Knoblauch. Aber ob ich das runterkriege? Die Nächte sind schon mal zur Einstimmung auf Kommendes alles andere als zusammenhängend. 4 Stunden am Stück ist schon toll. Entweder wach ich auf, weil Johanna was…
Hallo, liebe Leser! Ich darf wieder eine interessante Geschichte mit Euch teilen. Genau genommen sind es gleich drei – von zwei Frauen: Eine klassische Krankenhausgeburt, eine Geburtshausgeburt, die wegen Sternguckerlage im Krankenhaus mit Kaiserschnitt endete, und eine turbulente Alleingeburt (vorsicht, viel Blut 😉 ). Aber macht Euch selbst ein Bild … Wir sind eine Regenbogenfamilie:…
Manche Geburt verlaufen geradlinig nach Lehrbuch, andere tun das nicht. Meist dauert die Geburt des ersten Kindes lange und weitere Geburten gehen schnell. Aber auch das ist nicht immer so, wie der folgende Bericht zeigt. Fast vier Tage dauerte die Geburt, die diese Mutter als Alleingeburt gemeistert hat. Die Schwangerschaft Ich hatte in dieser Schwangerschaft…
Diese Mutter berichtet im Folgenden von ihrer ersten Geburt und wie es dazu kam, dass ihr Baby nur begleitet vom Papa auf die Welt kam. Ende 2021 spürte ich, dass eine Seele um mich herumschwirrte und zu uns auf die Welt kommen wollte. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich ganz auf Verhütung verzichtet, für…
Naja …
so hat eben jeder eine andere Sicht der Dinge.
Ich habe damals die Sache verfolgt, als Du Dein Baby allein im Wald zur Welt brachtest. Ich bewundere Dich für Deinen Mut alleine und auch noch mitten in der Wildnis zu entbinden. Aber mir fiel damals die Kinnlade sonst wo hin, schlicht aus Unverständnis. Das jemand eine eingeleitete Geburt haben möchte weil er ein Erlebnis hinter sich hat, das er nicht wiederholen möchte, ruft in mir nicht mehr als ein Schulterzucker hervor.
Jeder tickt halt anders in seinen Einsichten 😉
Lg, Sandra
Die Tatsache, daß Geburten aus solchen Gründen eingeleitet werden, verwundert mich auch nicht. Dafür kenn ich die moderne Geburtsmedizin gut genug. Aber es macht mich traurig, daß ein solcher Eingriff, der das Risiko für Komplikationen eindeutig anhebt, heutzutage als völlig normal angesehen wird. Wenn hingegen eine Frau sich entscheidet, ein Kind außer Reichweite für Technik und Eingriffe zu bekommen, ist die Gesellschaft weit davon entfernt, daß normal zu finden. Obwohl man sich ernsthaft fragen kann, wer von beiden die größeren Risiken eingeht. Künstliche Eingriffe werden für normal gehalten und rufen gerade mal ein Achselzucken hervor, während eine normale, ungestörte Geburt den Leuten aufstößt. Diese verzerrte Wahrnehmung ist es, die mich traurig macht, und die ich ein bißchen gerade rücken will, indem ich mich über solche Geschichten offiziell wundere.
Vielleicht liegt es daran, dass kaum jemand weiß, was „eingeleitet“ wirklich bedeutet. Dass es nicht mal eben eine Pille ist, die man schluckt, dass die Wehen plötzlich, hart und kaum auszuhalten sind, dass das Kind aus der Gebärmutter gejagt wird ohne zu fragen, ob es schon so weit ist (das Baby leitet die Geburt ein!) etc.
„Eingeleitet“ klingt halt sauber, problemlos und sicher. Wenn man stattdessen z.B. „Zwangsgeburt“ oder ein ähnliches Wort verwenden würde, wäre auch die Wahrnehmung eine andere (auch wenn das nicht unbedingt besser wäre).
Sprache ist ein mächtiges Werkzeug. Wir haben die Diskussion gerade im Windelfrei-Blog: Windelfrei-Mamas müssen erklären, warum sie sich GEGEN Windeln entscheiden, aber niemand fragt „Echt? Du packst dein Kind ständig in Plastiktüten? Das ist doch total gegen die Natur, oder?“. Es fragt auch niemand „Du lässt deinen Säugling alleine schlafen? Aber das ist doch total gefährlich!“ sondern alle fragen nur „In eurem Bett? Seid ihr verrückt?“.
Aber wer weiß…panta rei…
nic
123-windelfrei.de
Endlich Menschen, die genauso denken wie ich…
Ich verstehe die Menschen nicht, die sich von anderen Leuten und Maschinen sagen lassen, was sie tun sollen.
Eine Frau weiß doch von Natur aus, wann es los geht und was sie machen muss.
Was hat denn eine Frau in den Wehen auf der Straße verloren??????????????