Nee, oder?
Heute traf ich eine Frau, deren Schwägerin vor zwei Tagen entbunden hat, das vierte Kind. Eingeleitet.
Warum? Weil sie Angst hatte, es wie das dritte im Auto auf der Fahrt ins KH zu kriegen.
Hier die ersten Bilder des neuen Erdenbürgers: Gerade ein paar Minuten alt. Es ist ein Junge! Wie ich es mir gewünscht hatte: Im Wald geboren, ohne medizinische Interventionen und daraus folgenden Komplikationen. Mein Körper funktioniert hervorragend! Der Tatort bei Tag. 3648g, 51 cm lang, 36 cm Kopfumfang Papa und Sohn Die Neuigkeiten verbreiten Nach über…
Die Mama im folgenden Bericht erzählt von der Geburt ihres sechsten Kindes. Es ist ihre zweite Alleingeburt, das Baby liegt zu Geburtsbeginn als Sternengucker (hintere Hinterhauptslage). Am Telefon von einer Freundin begleitet wird ihr Baby schließlich in der Fruchtblase geboren. An einem Freitag im Frühling sagte mir meine 11-jährige, dass sie heute geträumt hat, ich…
Hab ich gerade entdeckt und wollte es euch nicht vorenthalten. Ich stille meine 2-jährige ja auch noch und freu mich über positive Berichterstattung zu diesem Thema. http://www.rtlregional.de/player.php?id=4741
Ein Geburtsstillstand ist wohl der häufigste Grund, warum eine Alleingeburt abgebrochen wird. Die Mama im folgenden Bericht plante für ihr erstes Kind eine Alleingeburt. Zuerst lief alles nach Plan, aber dann kam eine Muttermundslippe dazwischen, die alles ins Stocken brachte. Aber lest selbst, wie sie die Geburt erlebt hat. Ja, mach nur einen Plan sei…
Die Mutter im folgenden Bericht bekommt ihr erstes Kind – in Eigenregie. Und damit es klappt, zieht sie sich nachts ins dunkle Bad zurück und bekommt mucksmäuschenstill ihr Baby – um Oma und Opa nicht zu erschrecken, mit denen sie und ihr Mann unter einem Dach wohnen. Der offizielle Plan für die Geburt meines Sohnes…
Hier kommt wieder eine schöne Geburtsgeschichte, die ich mit euch teilen darf. Die Mama, die dies schreibt, ist selbst Hebamme und berichtet von der Geburt ihres ersten Kindes. Viel Spaß beim Lesen. 🙂 Es war eines Abends im Juli, wenige Tage nach dem errechneten Termin, dass ich zum ersten Mal leichte Wehen spürte. Da wurde…
Naja …
so hat eben jeder eine andere Sicht der Dinge.
Ich habe damals die Sache verfolgt, als Du Dein Baby allein im Wald zur Welt brachtest. Ich bewundere Dich für Deinen Mut alleine und auch noch mitten in der Wildnis zu entbinden. Aber mir fiel damals die Kinnlade sonst wo hin, schlicht aus Unverständnis. Das jemand eine eingeleitete Geburt haben möchte weil er ein Erlebnis hinter sich hat, das er nicht wiederholen möchte, ruft in mir nicht mehr als ein Schulterzucker hervor.
Jeder tickt halt anders in seinen Einsichten 😉
Lg, Sandra
Die Tatsache, daß Geburten aus solchen Gründen eingeleitet werden, verwundert mich auch nicht. Dafür kenn ich die moderne Geburtsmedizin gut genug. Aber es macht mich traurig, daß ein solcher Eingriff, der das Risiko für Komplikationen eindeutig anhebt, heutzutage als völlig normal angesehen wird. Wenn hingegen eine Frau sich entscheidet, ein Kind außer Reichweite für Technik und Eingriffe zu bekommen, ist die Gesellschaft weit davon entfernt, daß normal zu finden. Obwohl man sich ernsthaft fragen kann, wer von beiden die größeren Risiken eingeht. Künstliche Eingriffe werden für normal gehalten und rufen gerade mal ein Achselzucken hervor, während eine normale, ungestörte Geburt den Leuten aufstößt. Diese verzerrte Wahrnehmung ist es, die mich traurig macht, und die ich ein bißchen gerade rücken will, indem ich mich über solche Geschichten offiziell wundere.
Vielleicht liegt es daran, dass kaum jemand weiß, was „eingeleitet“ wirklich bedeutet. Dass es nicht mal eben eine Pille ist, die man schluckt, dass die Wehen plötzlich, hart und kaum auszuhalten sind, dass das Kind aus der Gebärmutter gejagt wird ohne zu fragen, ob es schon so weit ist (das Baby leitet die Geburt ein!) etc.
„Eingeleitet“ klingt halt sauber, problemlos und sicher. Wenn man stattdessen z.B. „Zwangsgeburt“ oder ein ähnliches Wort verwenden würde, wäre auch die Wahrnehmung eine andere (auch wenn das nicht unbedingt besser wäre).
Sprache ist ein mächtiges Werkzeug. Wir haben die Diskussion gerade im Windelfrei-Blog: Windelfrei-Mamas müssen erklären, warum sie sich GEGEN Windeln entscheiden, aber niemand fragt „Echt? Du packst dein Kind ständig in Plastiktüten? Das ist doch total gegen die Natur, oder?“. Es fragt auch niemand „Du lässt deinen Säugling alleine schlafen? Aber das ist doch total gefährlich!“ sondern alle fragen nur „In eurem Bett? Seid ihr verrückt?“.
Aber wer weiß…panta rei…
nic
123-windelfrei.de
Endlich Menschen, die genauso denken wie ich…
Ich verstehe die Menschen nicht, die sich von anderen Leuten und Maschinen sagen lassen, was sie tun sollen.
Eine Frau weiß doch von Natur aus, wann es los geht und was sie machen muss.
Was hat denn eine Frau in den Wehen auf der Straße verloren??????????????