Rezept: Mamas Special

Ein Baby voll zu stillen, ist eine Leistung, die dem Körper ordentlich was abverlangt. Abends, wenn alle Kinder schlafen, habe ich oft das Gefühl, dass mein Körper dringend noch etwas braucht. Abends ist auch die einzige Zeit des Tages, wo ich wirklich einmal in Ruhe essen kann, ohne dass einer schreit „will aaaauuuuch!!!“ bzw. „hammää!!!“. Seit einiger Zeit mache ich mir jetzt den Mamas Special, wie mein Mann das nennt. Lecker; und mein Körper dankt es mit einem wohligen Gefühl der Zufriedenheit.

Wer’s mal probieren möchte:

250 g Quark (je höher der Fettgehalt, desto besser)
2-3 Eigelb (am besten schön orangegelbe aus Freilandhaltung)
Saft und geriebene Schale einer Bio-Zitrone
1 knapper TL Zucker
1 Prise Salz
evt. einen Schluck Milch für eine flüssigere Konsistenz

Alles verrühren und genießen. Oft brate ich mir auch noch etwas Speck dazu.
I love it!

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7 Kommentare

  1. moment mal… und das trinkst du dann? oder isst es auf Brot? oder wie? kann ich mir mit den Zutaten grad gar nicht vorstellen! *staun*
    den Hunger spät abends kenn ich nur zu gut…

    liebe grüße!

    mareen

  2. Ich liebe das auch, allerdings schon zu früheren Zeiten ohne zu stillen 😉

    Gerne esse ich es z.B. auf Pfannenkuchen. Ansonsten löffel ich es einfach.

    Allerding kann ich es mir mit gebratenem Speck gar nicht vorstellen 🙂

  3. Die gute Frau Stadelmann hat auch ein wunderbares Rezept für sog. „Milchbällchen“. Sie sind (am Besten von ner lieben Omi gemacht) sehr reichhaltig und direkt aus dem Kühlschrank echt oberlecker! Ich kann sie nur empfehlen.

  4. Mein Tipp: Gofio
    Hab mal ne Radiosendung über Teneriffa in der Ss gehört bei dem sie über das typische Essen der Insulaner berichteten. Deren Hauptbestandteil, geröstete Gerste (mache ich in der Pfanne bis sie golden ist und duftet). Gemahlen (kleine Mengen gehen auch super in der Kaffeemühle und ist geliebte Kinderarbeit) wird mit allen möglichen verknetet (mit Tee oder Milch, mit Honig oder Agavensirup, Frischkäse…) und zu Bällchen gekugelt. Uns schmeckt das Ergebnis so gut, das ich in der Ss meist einen dicken Klumpen in der Tasche mit mir getragen habe, der den Tag über auf „nix mehr da“ geschrumft ist. Je nach Inhaltsstoffen hält es sich ein, zwei Tage im Kühlschrank. Durch das Rösten enthält Gofio Eigensüße, so dass es auch ohne Zucker lecker ist- ich bin schwanger damit gut über meine zuckerfreie Fastenzeit gekommen. Probiert mal und berichtet! Grüße an alle heißhungrigen Schwangeren und Stillenden —Nadine—

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