Über mich

P1230758be

Ich heiße Sarah Schmid, bin Jahrgang 81. Ich habe in Halle (Saale) studiert und meinen Abschluss gemacht (Approbation als Ärztin). 2006 sind wir für 6,5 Jahre nach Schweden ausgewandert, bis wir uns 2013 im nördlichen Elsass niedergelassen haben. Seit 2010 bin ich Vollzeitmama. Nebenbei schreibe ich verschiedene Bücher, von denen drei bisher auf dem Markt sind.

Nach einer verbesserungswürdigen Hausgeburt habe ich die anderen fünf Kinder in Eigenregie zur Welt gebracht. Diese Geburten haben mich begeistert. Ich wünsche mir sehr, dass noch viel mehr Frauen wagen, ihrem eigenen Körper zu vertrauen, Ängst zu hinterfragen und sich freizumachen vom angstgetriebenen heutigen Geburtshilfesystem. Mit meiner Arbeit hoffe ich, einem neuen weiblichen Selbstbewusstsein und einer Gebärkultur jenseits der Arzt- und Angstfixierung auf die Beine zu helfen.

Weitere Themen, die mich beschäftigen:

  • Familienbett
  • Tragen und Pucken
  • windelfrei und Abhalten von Babys
  • Ernährung nach Weston Price (Kariesfreiheit durch Ernährung)
  • Nicht-Impfen und natürliche (Kinder-)Gesundheit
  • Homeschooling/Freilernen
  • authentisches, unreligöses Christsein

Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr mich gern kontaktieren. Mir macht der Austausch mit euch Spaß, allerdings schreibt ihr mir in letzter Zeit so fleißig, dass ich vor lauter Korrespondenz zu nicht viel anderem komme. Da ich merke, dass mir die Arbeitsbelastung auf Dauer nicht gut tut, schaut euch bitte meine Angebote zum Online-Coaching an. Für einfache Fragen könnt ihr mich nach wie vor einfach anschreiben und ich antworte euch sobald ich es schaffe. Es kann leider manchmal passieren, dass eine Email irgendwie untergeht. Wenn ihr also nach 3 Wochen – oder wenn es eilig ist auch früher – noch keine Antwort habt, fragt am besten noch mal nach.

Eure Sarah Schmid

 

Beiträge von oder mit mir auf anderen Seiten:

geburt-und-mama-sein.com

femispirit.com

www.freie-bildung.ch

www.stadtlandmama.de

www.urbia.de

frieda-online.de

www.sat1.de

hr.inforadio.de

rtl.de

bild.de

Artikel auf anderen Seiten, in denen ich vorkomme:

meinetraumgeburt.com

www.frauenzimmer.de

www.sueddeutsche.de

 

17 Gedanken zu „Über mich“

  1. Liebe Sarah,

    ich bin in der 35 Ssw und werde durch meine Hebamme betreut, geplant war eine Hausgeburt mit ihr. Nun sagte sie mir bei der letzten Vorsorge, dass sie zur Geburt nicht kommen könne, da sie viel zu tun hat. Wäre für mich nicht weiter tragisch. Ich erwarte mein 4. Wunder und möchte selbstbestimmend Gebären. Meine Hebamme machte die letzten vorsorgen einen recht herrischen Eindruck.
    Dein Buch Alleingeburt habe ich gelesen und auch kaum bedenken zur Geburt allein.

    Nur war es beim 1. Kind ein Blasenriss, wir sind nach 4 Stunden ins KH da sich keine Wellen zeigten, dies blieb so. Auch mit Gel gab es keine Wehen. Letztendlich sectio.

    Beim 2. Kind lief alles normal, Wehen und nach 15 Stunden war er da.

    Beim 3. Kind wieder ein Blasenriss, keine Wehen. Einleitung im KH, Wehentropf nach 4 Stunden war er da.

    Nun stelle ich mir die Frage, was ist wenn es wieder ein Blasenriss oder Blasensprung ist und keine Wehen kommen? Ich habe bereits jede Menge vorwehen und eigentlich vertrauen in meinen Körper. Aber was wäre wenn? Es gibt ja einige Möglichkeiten um Wehen zu fördern. Homöopathisch etc. – oder einfach nur abwarten?

    Ich weiß, dass du mir nicht sagen wirst das ist zu tun, aber was würdest du tun?

    Meine größte Sorge ist, dass sich keine Wehen einstellen werden wenn einmal die Fruchtblase gerissen oder geplatzt ist.
    Ich will niht in ein Krankenhaus und auch keine tyrannische Hebamme.

    Sehr würde ich mich über eine Antwort freuen.

    Liebe Grüße

    Daniela

    1. Liebe Daniela,
      Nach Blasensprung besteht eigentlich keine Panik, solange dich niemand vaginal untersucht (damit keine Bakterien hochgeschoben werden, die eine Infektion auslösen können), du ausreichend trinkst (damit immer schön Fruchtwasser nachgebildet wird, das alles nach unten spült, was an Bakterien problematisch werden könnte), das Baby sich normal bewegt und nicht dick grünes Fruchtwasser abgeht (als Versicherung, dass es dem Baby gut geht) und du kein Fieber bekommst (als Versicherung, dass es dir gut geht und keine Infektion eingetreten ist).
      Man muss sich ja immer fragen: Was könnte Schlimmes passieren, wenn man abwartet? Wie wahrscheinlich ist, dass „das Schlimmste“ eintritt? Ist es so selten, dass man es vielleicht gar nicht fürchten muss? Wie kann man verhindern, dass dieses Schlimmste eintrifft? Wie kann man merken, wenn es tatsächlich kritisch wird? So gehe ich an die Sachen heran.
      Im KH werden einige der o.g. Vorsichtsmaßnahmen nach Blasensprung nicht so beachtet, man kann ja immer einleiten, Antibiotika geben und einen Kaiserschnitt machen. Dazu kommen die Bakterien im KH, die dein Immunsystem nicht gewöhnt ist, was ebenfalls schneller zu einer Infektion führen kann. Deshalb (und auch weil Abwarten und auf die Natur vertrauen sowieso nicht im Geschmack der Medizin liegen und Personal und Räumlichkeiten effektiv genutzt werden sollen) haben Krankenhäuser Zeitlimits, ab wann eingeleitet, wann evt. Antibiotika angehängt werden und wann man bei Nichterfolg einen Kaiserschnitt macht.
      Interessanterweise gibt es auch Frauen, wo die Blase viel zu früh springt und eine Frühgeburt droht. Da leitet man nicht ein, sondern versucht, das Baby solange drin zu lassen, wie es geht.
      Wenn man zu Hause ist, kann man unter o.g. Voraussetzungen also einfach die Wehen abwarten. Das Baby wird weiter über die Nabelschnur versorgt und es liegt nicht auf dem Trockenen, weil ständig Fruchtwasser nachgebildet wird. Meine Schwester hat gerade ihr Baby bekommen – vier Tage nach Blasensprung und anfangs auch ohne Wehen. Alles ohne Infektion oder anderes Drama, obwohl der Blasensprung so lange her war. Wir haben aber auch die oben genannten Sachen beachtet.
      Ein Blasenriss kann, findet er deutlich vor dem Geburtstermin statt, sich übrigens auch wieder verschließen und die Schwangerschaft geht noch eine Weile weiter.
      Irgendwann fangen die Wehen auf jeden Fall von allein an. Und solange es dir und dem Baby gut geht, kann man darauf getrost warten.
      Was die Wehen anregt? Mit Homöopathie kenne ich mich nicht so aus. Aber Bewegung (Spazierengehen, Tanzen o.ä.), Stillen oder Brustwarzenstimulation auf anderem Weg, ein warmes Bad sind bewährte Hausmittel. Auch Tees mit z.B. Zimt, Ingwer oder Nelken sollen helfen. Ich glaube, meistens ist einfach nur Ungeduld das Problem und diverse Methoden sind eher ein Mittel, die Ungeduld zu bekämpfen, als dass sie ein wirkliches Problem lösen.
      Finde ich von deiner Hebamme aber gar nicht gut, dass sie dir in der 35. SSW eröffnet, dass sie dich doch nicht begleitet. Solche Geschichten habe ich schon öfter gehört. Dabei sollte eine Hebamme es besser wissen und entweder nichts versprechen oder ihr Versprechen dann auch halten. Gerade Schwangere brauchen das Gefühl, sich zur Geburt auf etwas verlassen zu können. Na ja, wenn sie dir eh einen herrischen Eindruck macht, dann passt es ja vielleicht auch wieder.
      Alles Gute, Sarah

  2. Hallo Sarah,
    ich verfolge deinen blog ja schon etwas länger und hab auch alle deine Bücher zu Hause 😉 und heute hatte ich den Impuls dir, deiner Familie und eurem Neuankömmling alles Gute zu wünschen! Du bist toll 🙂 Mach weiter so!!!

  3. Liebe Sarah, durch viel Recherche im Internet bin ich auf deine Seite gestoßen. Meine Tochter ist 16 Monate alt und vollkommen gesund bis ich eines Tages entdeckte das ihre Zähne die sie erst mit 11 Monaten bekommen hat , komisch aussehen. Die kleine wird voll gestillt. Ich bin sofort zum Zahnarzt obwohl ich kein Typ bin der voreilig zum Arzt geht. Laut kinderzahnarzt hat sie einen angeborenen Zahnschmelzdefekt und die Zähne Bröseln jeden Tag mehr und mehr. Meine beiden Söhne haben super Zähne. Meine Kindersind weder geimpft noch bekommen Sie Antibiotika etc. trotz meiner Recherche konnte ich keine Ursache finden oder einen Tipp wie man ihre Zähne erhalten könnte. Dann bin ich auf deine Seite gestoßen. Vielleicht könntest du mir ein paar Tipps geben. Ich wäre dir sehr sehr dankbar. Vielen Dank im Voraus. Liebe Grüße Olga

  4. Liebe Sarah,

    ich verfolge deinen youtube-channel schon seit Beginn meiner Schwangerschaft mit großen Interesse und befinde mich als Erstgebährende nun in der Situation, dass ich in Kürze die maximale Zeit von 10 Tagen über Termin erreiche, die das Spital einem einräumt ohne zu interventieren (medikamentöse Einleitung). Leider habe ich bei der Suche im Vorfeld kein anderes Spital gefunden, was über die 10 Tage hinausgeht. Ich frage mich nun, was passiert, wenn ich einleitende Maßnahmen nach Verstreichen der 10 Tage ablehne und noch ein paar Tage warten will. Kann mir das Spital die weitere Behandlung verweigern, wenn ich 14 Tage über dem Termin dort vorbeischaue? Ich habe zudem die Sorge, dass bei weiteren Untersuchungen Gründe konstruiert werden, um intervenieren zu können.

    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen, da ich im Moment ein bisschen ratlos bin. Liebe Grüße

    1. Liebe Annie,
      Wenn du einfach nicht mehr hingehst, sondern erst zur Geburt, werden die dich sicherlich nicht wieder nach Hause schicken. Wenn du 14 Tage drüber zur Kontrolle gehst, werden sie dir die Einleitung nahe legen … Wenn man gegen ärztlichen Rat handelt, kann es sein, dass sie das auf einem Papier unterschrieben haben wollen. Ich denke, es ist aber auch sehr abhängig davon, an was für Menschen du da gerätst. Da gibt es kein Schema F Vorgehen. Manche werden versuchen, dir Angst zu machen und dich damit zur Konformität zu erziehen. Befunde im Ultraschall sind ein gutes Mittel und dass was konstruiert wird, ist leider keine Seltenheit. Ich kann mir auch vorstellen, dass ein Arzt die Behandlung ggf. auch mal verweigert … obwohl er das eigentlich nicht wirklich darf. Schätze aber mal, dass dieser Fall selten ist. Sowas habe ich bis jetzt eigentlich nur von Kinderärzten gehört, die sich weigerten, das Kind weiterzubetreuen, wenn die Eltern Impfungen ablehnen. Wenn du darauf bestehst, dass du keine Einleitung willst, müssen sie das respektieren.
      Wenn dein Kind sich weiter wie gehabt bewegt und es dir gut geht, brauchst du theoretisch niemanden, der dir bestätigt, dass alles gut ist …
      Wünsche dir gute Nerven für den Endspurt und eine schöne Geburt! 🙂

  5. Hallo liebe Sarah und liebe Leser,

    ich befinde mich zurzeit in meiner ersten Schwangerschaft. Da ich im gynäkologischen Gebiet beruflich unterwegs war, habe ich mit 21 Jahren ein kleines Wissen imput. Nur bin ich jemand der Sachen hinterfragt und auf sein eigenes Gefühl hört.
    Ich bin zurzeit etwas durcheinander. Ich habe mich entschieden mit Vertrauen mein Baby zu entbinden und alles zuzulassen was die Natur halt so macht vor einer Geburt. Es sollte bei mir eine Hausgeburt werden unter Begleitung einer Hebamme.
    Seid 2 Wochen zweifle ich daran, ob mein ET der Wahrheit entspricht. Wenn es nur 2 Wochen wären, dann würde ich das auch nicht schlimm finden, aber es handelt sich um einen ganzen Monat. Ob mich mein Gefühl täuscht wird sich ja zeigen wann der Kleine kommt. Folgendes ist passiert: Anfangs als meine Frauenärztin den ersten US gemacht hatte, wurde ich auf die 9 SSW geschätzt. Vier Tage nach diesem US ging ich ins KHS (Hyperemesis Gewichtsverlust 5 kg) um Infusionen zu bekommen, weil ich keine Flüssigkeit in mir halten konnte. Da wurde ein US gemacht, jedoch ohne Messung und da sah der Fötus nicht mehr wie in der 9 SSW aus. Das US Bild habe ich nur ohne ärztliche Messung, was das ganze für meinen jetzigen Gynäkologen schwierig macht. Der ET darf anhand der gesetzlich durchgeführten Ultraschalls nicht verbessert werden. Nach dem Krankenhausaufenthalt bin ich zu meiner Gynäkologin marschiert, wie man das halt üblicherweise so macht, doch Sie untersuchte mich nicht und ich musste mir anhören wieso ich den ins Krankenhaus musste es sei doch normal mit der Übelkeit.(Meines Erachtens nach sind 7 KG Gewichtsverlust nicht normal). Zu dieser Ärztin wollte ich nicht mehr gehen, weil ich ihr einfach nicht mehr vertrauen konnte. Ich wechselte paar Wochen später den Frauenarzt, als der Organultraschall anstand. In der Zwischenzeit ging ich nicht zur Vorsorge. Mein Problem ist es, die Hausgeburt darf ab der 37 SSW erst stattfinden, ansonsten muss ich in der Klinik entbinden. Sollte das Baby jetzt bald kommen, muss eine Lungenreifespritze gemacht werden und mir wird Antibiotikum angesetzt. Es wird nach den Bemessungen im Mutterpass die Therapie angesetzt. Laut meiner Berechnung bin ich zurzeit in 37 +4 SSW. Im Mutterpass 33 +4.
    Ich wurde nicht mit meinem Zyklus ausgerechnet.
    Mutterpass: LP: 16.04 (leichte Schmierblutung 3 Tage lang, was ich meiner ersten Frauenärztin aber so gesagt hatte)
    Mein Zyklus: 33-35 Tg, / Blutung 7 Tg lang
    Die richtige Blutung wie sonst immer war am 14.03, mein Eisprung ca. Anfang April. Meine Vermutung ist, dass die LP 16.04 eine Einnistungsblutung war, weil ich ich da einfach kaum geblutet habe. Ich vermute dass ich da schon in der 3 SSW gewesen sein müsste.
    Was sagen Sie dazu Sarah? Kann ich falsch liegen?
    Ich bin mir sicher, wenn Sie meine Ultraschallbilder sehen würden, dann würden Sie auch skeptisch werden.
    Ich freue mich auf eine Antwort.
    Liebe Grüße Sara

    1. Liebe Sara,
      tja, beides könnte sein, wie du es schilderst. Wobei das Baby 1 Monat später ja etwa dreimal so groß ist wie in der 9. SSW. Da muss schon sehr ungenau geschallt worden sein. Kannst du dich erinnern, wann es dir mit der Übelkeit am übelsten ging? Diese Phase liegt meist um die 9.-10. SSW herum. Wann hattest du die ersten deutlichen Kindsbewegungen? Beides könnte dir das als zusätzlicher Hinweis dienen. Wie entspannt ist deine Hebamme mit der Sache? Was denkt sie dazu?
      Alles Gute! Sarah

      1. Vielen Dank für die Antwort Sarah.
        Also, ich glaube ich habe etwas ungenau formuliert mit dem US. Der Ultraschall von der Gynäkologin und dem Krankenhaus liegt nur 4 Tage auseinander nicht ein Monat.(Daher für mich der Vergleich)
        Die Übelkeit war vor dem Krankenhaus am schlimmsten, weswegen ich auch soviel abgenommen hatte. Das waren 3 Wochen zuvor, wo es sehr schlimm wurde und dann auch anhielt. Ganz am Anfang hatte ich nur leichte Morgenübelkeit. Die Kindsbewegungen spürte ich schon in der 13 SSW.(nach der Berechnung im Mutterpass). Mir wurde gesagt, es würde wahrscheinlich an die Hinterwandplazenta liegen, dass ich die Bewegungen schon spüren kann.
        Meine Hebamme ist sehr entspannt. Nur sind ihr die Hände gebunden aufgrund der Ultraschalls. Bei den beiden Bildern wurde Sie auch skeptisch.
        Ich möchte trotzdem entspannt bleiben, auch wenn es jetzt ganz anders läuft als geplant mit der Entbindung. Nur ist es schon schwierig so hinzunehmen, Ich musste mich jetzt natürlich im KHS vorstellen im Kreissaal. Da ich schon meine Senkwehen hinter mir habe und zurzeit zwischendurch meine Vorwehen habe. Die gelten halt dann als vorzeitige Wehen. Mir geht so gut, ich habe nur ganz normale Wehwehchen zwischendurch.
        Liebe Grüße Sara

        1. 13 SSW ist zu früh für deutliche Kindsbewegungen, zumal erste Schwangerschaft! – egal ob Hinterwandplazenta oder nicht. 17.-18. SSW spürt man die normalerweise deutlich. In der ersten Schwangerschaft ja noch später als in weiteren, weil man das Gefühl noch nicht einordnen kann. Dieser eine Ultraschall sollte euch nicht zu all dem Rest verdammen. Das wäre dämlich. Ich habe noch nie gehört, dass ein Geburtstermin nicht auch wieder umdatiert werden kann. Das kann doch sogar die Hebamme machen. Meine hat das damals (vor 10 Jahren) gemacht. Das ist ja kein einmal und für alle Ewigkeit in Stein gegossener Termin, nur weil er per US bestimmt wurde. Wo hat du das gehört, dass der nicht zu ändern ginge? Oder dein Frauenarzt trägt wenigstens ein, dass der Termin nicht sicher ist (schreibt Termin + Alternativtermin), oder macht im Jetzt einen US und gibt eine Schätzung, obwohl die jetzt natürlich alles andere als genau wäre …

  6. Dass der Termin nicht geändert werden kann habe ich von meinem jetzigen Frauenarzt. Weil die ganzen US entwicklungsgemäß richtig waren. Doch kann es ja auch daran liegen, dass ich einfach ein kleines Kind habe oder? Nach der 20ssw wachsen eh die kleinen eh doch sehr unterschiedlich ?

  7. Hallo Sara,

    ich habe noch ein paar Verständnisfragen:
    Also dein erster Frauenarzt hat deinen ET nach deiner Schmierblutung (LP) festgesetzt oder nach der Messung, bei der er dich 9ssw einschätzte?
    Hat man den ET im Krankenhaus dann ohne Messung nochmal geändert?

    Wie ist denn das Gefühl der Hebamme, sie hat doch deinen Bauch durchgehend wachsen sehen (Fundusstand ect.)?
    Wenn dein Frauenarzt da so stur ist, könntest du vielleicht mit der Hebamme noch mal in Ruhe sprechen, ob sie da die Verantwortung für eine Terminänderung übernehmen würde, damit eine Hausgeburt mit Hebamme möglich wäre. Dann könntest du dir restliche Besuche beim Frauenarzt/Krankenhaus auch sparen. Man hört ja immer wieder dass beim Ultraschall allerhand missgedeutet und Angst gemacht wird.

    Zu deinen Wehen: Ich hatte bei meiner letzten ss(allerdings schon die 3.) schon ab der 30 ssw ziemlich deutliche Vorwehen, wohl stressbedingt, die nicht muttermundswirksam waren und bin dann noch 15 Tage über ET gegangen. Also vielleicht könnte dir ein falscher Termin am Ende noch helfen 😉
    Herzliche Grüße

  8. Der ET wurde ab der LP (Schmierblutung) berechnet. Anhand dieser Blutung auch mit dem US verglichen. (Meines Erachtens nach ist auf dem Bild leider nichts zu erkennen, da das Ultraschallgerät sehr wahrscheinlich nicht mehr dem neusten Stand entsprach, zu erkennen ist ein Klumpen und auf dem Bild vier Tage später ein richtiger Fötus) Im Krankenhaus wurde der Termin nicht verbessert.

    Meine Hebamme wunderte sich wegen dem Fundusstand, weil er immer höher war als der Woche entsprechend und auch ziemlich früh nach unten gegangen ist. Und auch mein Bauchumfang im Vorraus war.

    Ich denke ich werde einen guten Kompromiss mit meiner Hebamme finden. 🙂 ….
    Mal schauen wann der Kleine raus möchte. Ich bin sehr gespannt. Vielen Dank für deine Ratschläge. Das hat mir sehr zur Orientierung geholfen, vorallem als Erstgebärende:-))
    Liebe Grüße

  9. Hallo Sara,

    ich drücke Dir die Daumen, dass Du dein Kind ganz in Ruhe gebären kannst. Vielleicht ist es ja schon geboren? Würd mich freuen, wenn Du hier nochmal schreibst…
    Alles Gute für Dich und Dein Baby!

  10. Hallo, herzliche Grüße an eine tolle Frau! Ich habe gerade Ihren Beitrag auf Facebook im Sat 1 Frühstücksfernsehen gesehen. Als Mutter von drei Kindern, eine natürliche Steißlage und eine Hausgeburt stimme ich Ihnen voll und ganz zu!
    Im liegen auf dem Rücken zu gebären und fremdbestimmt zu gebären war auch nichts für mich.
    So übernehmen Sie ihre Verantwortung zurück für sich und ihr Kind anstatt zu sehr fremdbestimmt zu sein. Sie sagen ja, dass sie ins Krankenhaus gehen würden, wenn etwas ungepant verlaufen würde. Und mit diesem Urvertrauen in sich verlaufen auch die Chancen besser, dass alles ok läuft. So war das bei mir auch.

  11. Hallo Sarah, zunächst mal vielen Dank für deinen Mut und das Vertrauen, deine Erfahrungen mit uns (werdenden) Müttern zu teilen. Du hast mich so dazu inspiriert, an meinen Körper und mich zu glauben, dass ich mich nun endlich dazu entschieden habe, mein Kind zwar nicht komplett alleine, aber immerhin in einem Geburtshaus zur Welt zu bringen. Ich hätte nur eine Frage bezüglich der Vermessung/Schätzung des Kinderkopfes. Mein Arzt würde nun in der 37. Woche einen Ultraschall machen, was bei der Hebamme ja nicht geht. Wie häufig passiert es, dass der Kopf / das Kind zu groß für das Becken ist und stecken bleibt? Wäre ja sehr gefährlich oder? Wie machst du das? Viele Grüße Steffi, 24 J./ 36. Ssw 2. Kind

    1. Hallo Steffi,
      ob der Kopf ins Becken passt oder nicht lässt sich auch ohne Ultraschall feststellen. Die Hebamme oder du selbst können vor der Geburt tasten, ob das Baby mit dem Kopf ins Becken eingestellt ist oder nicht. Wenn ja, dann passt es offensichtlich. Wenn nicht, überragt der kindliche Kopf das Schambein. Man kann ihn also von außen über dem Schambein tasten. Wenn er im Becken ist, tastet man ihn nicht mehr. Ein solches Szenario ist aber super selten. Häufiger bleibt ein Kind stecken, weil der Beckenboden nicht ganz ausgeglichen ist oder das Kind nicht optimal liegt. Dazu kannst du dir auf meiner Seite die Infos zur Optimierung der Kindslage durchlesen. Da findest du, was du vor und während der Geburt tun kannst, damit sich das Baby in eine gute Position legt, um leicht geboren zu werden. Dass der Kopf tatsächlich zu groß wächst, halte ich für eine Rarität bzw. habe ich meine Zweifel, dass die Natur so etwas verbocken würde. Eher ist mal das Becken einer Frau nicht optimal entwickelt, weil sie z.B. in ihrer Kindheit einen Mangel an bestimmten Vitaminen und Nährstoffen hatte … Aber der kindliche Kopf ist ja nicht starr, sondern formbar. Selbst durch nicht perfekte Becken – die übrigens auch nicht starr sondern bis zu einem gewissen Grad formbar sind – passen die allerallermeisten Babys hindurch.
      Alles Gute und eine schöne Geburt! Sarah

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.