Alleingeburt im Garten (Video)

Willkommen auf der Welt! Unser jüngster Sohn ist am 8.9.2016 um 16.06 Uhr bei uns im Garten ins Gras geplumpst – sprichwörtlich.

Einen Bericht habe ich noch nicht verfasst, aber das Geburtsvideo ist fertig. 🙂

Und das sind wir, einen Tag danach:

74 Gedanken zu „Alleingeburt im Garten (Video)“

  1. Auch als stille Mitleserin deines Blogs will ich herzliche Glückwünsche der gesamten Familie hinterlassen. Herzlich Willkommen kleiner Erdenbürger 🙂
    Die Videos habe ich mir (noch) nicht, aber zuckersüss wie der kleine Zwerg in dem 2. „Bild“ da liegt *seufz*

  2. Schrecklich. Wie konnte das passieren? wo war der Instinkt? Warum hast Du Dein Baby nicht geschnappt? Irgendwie wirken die Prioritäten verrutscht bzw aufging gerichtet die u.U. weniger wichtig sein sollten. Glückwunsch zum hoffentlich gesunden Baby. Vielleicht doch mal wieder ein bisschen in dich zurück ziehen? Zur nächsten Geburt weniger Kamera und mehr A.L.L.E.IN.geburt?

    1. Hallo Daniela,
      ich finde deinen Ton unmöglich. Besonders einer sensiblen Wöchnerin gegenüber. Soweit ich das sehe, hat Sarah es sich zur Aufgabe gemacht, über natürliche Geburten aufzuklären. Dafür macht sie sich für uns alle sprichwörtlich „nackig“. Ich persönlich bin ihr dafür sehr dankbar und finde das mutig. Sicherlich war der Aufprall und das Abnabeln, wie sie auch selbst meint, nicht besonders sanft, bei anderen Säugetieren ist dieser „Schrecken“ aber durchaus normal. Das hat die Natur, meiner Meinung nach, mit weichen Knochen usw. ganz gut abgestimmt. Also bitte beim nächsten Kommentar erst denken, dann schreiben.

      1. Ich habe mir meinen Kommentar sehr gut überlegt und die sensible wöchnerin macht den Eindruck, als könne sie kritische Wirte durchaus vertragen. Sie scheint mir mit gutem Selbstbewußtsein ausgestattet zu sein. Auch ansonsten wirkt sie nicht gerade zimperlich.

    2. Sehe ich ganz genauso!

      Ich bin ehrlich erschrocken darüber, dass das baby aus so einer höhe gefallen ist! Mein gott! Und dann wars auch nich blau und die nabelschnur ist abgerissen.

      Unverantwortlich!

  3. Wahnsinn! Ich bin hier zappeliger auf dem Sofa, als deine Kinder bei der ganzen Geburt! Sie scheinen nicht sehr erschrocken zu sein von dem vielen Blut. Ein wunderschönes Baby! Vielen Dank für dieses Video. Ich entbinde im Januar, also wird das nix mit einer Gartengeburt bei mir. Und wenn ich mir vorstelle, dass meine Kinder mich während den Wehen auch so schön „Zuschnattern“ wie dich dein Zweitgeborener, würde ich wahrscheinlich verrückt werden 🙂
    Eine tolle Familiengeburt! Alles Gute euch!

  4. Ich bewundere dich so! Wie leise du die Geburtsarbeit mit dir selbst aus machst, wie gelassen du bleibst mit dem Nabelschnurabriss und dem vielen Blut und gleichzeitig während der Geburt mit den größeren Kindern sprichst <3 Du bist so cool, nicht ein Hauch von Angst oder Unsicherheit und auch in diesem seltenen Fall völlig zu Recht :-*. Wieder Mal hast du uns mit einer neuen Erfahrung gelehrt, dass es nicht schlimm ist für das Baby, wenn es runter plumpst. So ein süßer kleiner Schlumpf. Scheint ihm gar nichts ausgemacht zu haben, so entspannt wie er da stillen lernt.<3

  5. vielen dank für das video, ich liebe es! und ein so süsser kleiner junge! es scheint, als liesse dich die natur alle möglichen szenarien erleben, damit andere von ihnen lernen können. im jetzigen fall die übertragung und der nabelschnurriss. das wären potenziell sicher gegebenheiten, die alleingebärende verunsichern können und eventuell sogar zu panik führen könnten. doch du zeigst, erst mal ruhe bewahren. das baby beobachten und erkennen, dass alles okay ist und kein grund zur aufregung besteht. davon werden viele lernen können und sich inspiriert fühlen. zumindest geht es mir so. alles liebe!

  6. Liebe Sarah,

    ich gratuliere Euch von Herzen zur Geburt Eures Sohnes und wünsche Euch GOTTes Segen für Eure ganze Familie!
    Ihr seid eine tolle Familie, es ist so berührend zu sehen, wie Ihr zusammen steht, zusammen lebt, füreinander da seid und wie liebevoll und zugewandt der Umgang miteinander ist! Wie besorgt die Großen um das Wohl der Mama und des Babys sind und Euch umgeben<3 <3 <3
    Wäre so schön, wenn wir uns mal in "Echt" kennen lernen würden…
    Ihr seid einfach nur toll, es hat eine total angenehme Ausstrahlung von Familie eben, hach…

    Alles Liebe von Großfamilie zu Großfamilie

    Mirjam

  7. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem wunderschönen Jungen! Was für eine Traumgeburt! Ich wünsche mir sehr, dass Du durch dieses tolle Video viele Frauen, vor allem Schwangere und Hebammen erreichen kannst und sie sich zu einer natürlichen, selbstbestimmten Geburt ermutigt fühlen. Mir selbst hast Du mit Deinem tollen Buch sehr viel Mut gemacht. Danke für Dein Engagement! Alles Liebe und Gute für Dich und Deine Familie!

  8. Alles alles liebe auch von mir zu eurem neuen Erdenkind! Ich freue mich sehr mit euch und bin wieder tief Beeindruckt von Deiner Geburt. Vielen Dank für Dein Video und nun lasst es euch so gut wie es nur irgend geht gehen 🙂 Viele liebe Grüße und alles gute für Euch

  9. Herzlichen Glückwunsch zu eurem kleinen Sohn. Vielen Dank für das Video. Es ist schön, dass deine Kinder Geburt miterleben können und du es uns durch das Video auch ein wenig ermöglichst. Da viele von uns vor der Geburt unseren ersten Kindes noch nie eine andere gesehen haben, fällt es natürlich sehr leicht, die Verantwortung an die netten Ärzte und Hebammen abzugeben, die da ja Erfahrung haben. „Die werden das Kind da schon irgendwie rausbekommen „!
    Es ist toll, eine so entspannte Geburt zu sehen und zu sehen, dass obwohl nicht alles glatt läuft, doch alles gut ist.
    Es ist toll zu sehen, dass die Frau es ist, die die Arbeit leistet und die Stärke hat, das zu schaffen. Und du hast dazu auch noch Gelassenheit, toll!
    Ein tolles Wochenbett euch.

  10. Herzlichen Glückwunsch zu deinem schönen, kleinen Sohn, Sarah!
    Vielen Dank, dass wir an deinen Erfahrungen teilhaben dürfen. Mich bereichern deine Blogeinträge ungemein und ich bin sehr dankbar, dass Du Dich für das Thema natürliche Geburt so sehr einsetzt und Dich für uns alle „nackig“ machst. Aus der Sicht eines Nicht-Menschen muss es aber schon ziemlich urkomisch wirken, dass es Geburtsvideos im Internet bedarf, so dass sich der Mensch wieder seiner normalen Fortpflanzungsabläufe bewußt wird. Noch erstaunlicher dabei ist, dass der normale Ablauf von Deiner Geburt auf die meisten Artverwandten so spektakulär und ungewöhnlich wirkt, da ein Geburtsverlauf im Krankenhaus als so normal angesehen wird. Verrückte Spezies!!!
    Meine Tochter ist auch in die Welt hinausgeplumpst. Aber nicht so tief, da ich gehockt habe. Dafür ziemlich schnell: Kopf und Körper mit einer Presswehe und die Plazenta kurze Zeit später ohne Wehe. Sie hat gleich empört geschrieen. Tat mir auch leid, aber lässt sich nicht ändern und geschadet hat es auch nicht. Mal sehen, ob ich das Tempo beim nächsten Kind ein wenig drosseln kann. Ich finde die Geburtsatmung aus dem Hypnobirthing sehr interessant. Wenn ich kacke, wende ich die Atmung immer an. Kackt sich eindeutig entspannter und fast ohne drücken. Ich bin zwar nicht schwanger, aber allein, um zu wissen, ob ich es hinbekommen würde, mein Kind auszuatmen statt zu pressen, würde ich sehr gern jetzt wieder eine Geburt selbst erleben.
    Ich freue mich schon auf Deinen Bericht aus dem Geburtsuniversum 🙂
    Viele Grüße und ein entspanntes Wochenbett.

  11. Wahnsinn das so ein Sturz dann noch mit der Erklärung das es bei Tieren genauso passiert abgetan wird. Ich habe genug Hirnblutungen gesehen die bei solchen Sturzgeburten passiert sind. Und Wöchnerin hin oder her, sie hat es ja jetzt bereits eingestellt und wird sich sicherlich klar gewesen sein das es auch Kritik geben wird.
    Ich frage mich auch, ob es wirklich nötig ist, sein kleines Kind in dem Video unten ohne rumlaufen zu haben und diese offensichtlichen Bilder einzustellen.
    Ich als Kind hätte mich später darüber sehr geschämt genauso wie ich mich unfassbar dafür geschämt hätte meine Mutter so im Internet mich oder meine Geschwister gebären zu sehen.
    Trotzdem herzliche Glückwünsche zum kleinen Jungen. Und ich wünsche dir sehr das er gesund ist.

      1. In meiner jahrenlangen Arbeit auf einer Level I Perinatalstation einer Uniklinik. Da habe ich die nach klinischen und auch nach außerklinischen Geburten gesehen.
        Und ja, eine Toilettenschüssel z.B. ist sicherlich härter als ein Gartenboden. Aber auch da kann es passieren. Und es dann so abzutun das ja auch eine Kuh oder andere Tiere so gebärt finde ich ziemlich merkwürdig.

        1. Verstehe nicht, was der große Unterschied zu einer Tiergeburt sein soll … Die Geschichte mit der Toilettenschüsselgeburt hätte mich mal detaillierter interessiert. Ich weiß eben auch von anderen „Sturz“-Geburten – auch auf wesentlich unangenehmeren Untergrund. Und bei keiner davon ist dem Baby Schaden entstanden.

          1. Da haben die aber alle Glück gehabt, mit ihren Sturzgeburten… ich kenne zwei Geschichten über „gestürzte“ Neugeborene, das eine ist verstorben und der andere lebt seid mittlerweile 16 Jahren mit einer schweren geistigen und körperlichen Behinderung… es kann also auch mal nicht so gut ausgehen!
            Na ja, gut dass jeder selbst für sich entscheiden kann, wie und wo er gebären möchte. Meins ist das nicht, obwohl ich eine ungeplante Alleingeburt hatte!
            Verstehe irgendwie auch nicht, wieso der Vater nicht mitgeholfen hat, mein Mann hat die kleine Maus mit auf die Welt geholt und er hat es als ein großartiges Erlebnis für sich empfunden!

          2. Das würde mich ja sehr interessieren, was genau passiert ist bei den Sturzgeburten von denen du schreibst. Ich weiß nur von einer, die wohl nicht gut ausgegangen ist, aber das war eine Frühgeburt.

          1. Die Toilettensturzgeburt war in der Klinik und in einem Fall ist das Kind der Hebamme durch die Hände gerutscht und in den darunterstehenden Eimer gefallen. Das war jedoch auch ein Frühchen und hatte dadurch sicherlich ein erhöhtes Risiko für eine Hirnblutung.
            Es ist letztlich auch egal in welchen speziellen Fällen ich das erlebt habe.
            Es ist jedenfalls möglich und ein Risiko für das Kind das in meinen Augen nicht unter den Tisch gekehrt gehört.

            Und der ganz entscheidende Unterschied ist wie ich finde das wir eben Menschen sind und Tiere Tiere sind. Ich habe erst vor kurzem von einer nicht lebensfähigen Babygiraffe gehört die sich bei der Geburt und dem dazugehörenden Fall etwas gebrochen hat. Nur kann die Giraffenmutter ihr nächstes Baby nicht von anderen Giraffen auffangen lassen. Wie haben aber die Möglichkeit solche Risiken zu minimieren.
            Mir ist schon klar das du das so nicht geplant hast . Aber dann gehört bei so einer Veröffentlichung in meinen Augen ein Hinweis dazu.

            Und noch zu dem Thema sich selbst verschließende Nabelschnur:
            Es ist schön das es bei euch nun so war. Aber auch das ist bei weitem nicht immer so und kann zu sehr bedenklichem Blutverlust beim Kind führen.

  12. Liebe Familie Schmid,
    herzlichen Glückwunsch und Gottes reichen Segen zu und für Euren zuckersüßen Sohn.
    Ich finde Deine Geburtsvideos auch sehr spektakulär muss ich gestehen und doch muss ich diesmal auch zugeben, dass ich den Eindruck hatte, dass Dich die Aufnahme vom Geburtsereignis abgelenkt hat. Du plädierst ja sehr dafür, dass die Gebärende bei sich und ihrem Baby sein soll. Auf ihren Körper hören und möglichste alleine sein soll um sich auf ihren Körper und den Geburtsvorgang zu konzentrieren.
    Das war jetzt aber hier nicht so. Und auch wenn es das 6. Kindlein war, so ist die Geburt doch immer wieder eine Herausforderung. Vielleicht sollte es jetzt genug mit Videos sein und -falls es ein nächstes mal gibt- bist Du dann wirklich nur bei Dir, musst nicht schauen, dass auch ja alles gut aufgenommen wird und Dein lieber Mann kann sich um den schon vorhandenen Nachwuchs kümmern, damit Du die Geburt auch wirklich genießen kannst.
    Alles, alles Liebe
    Sabine

    1. Ich war diesmal sehr bei mir und habe die Geburt genossen. Zu sehr vielleicht, so dass ich nicht mal ans Fangen gedacht habe. Die Kamera hat mich nicht gestört. Das war bei einer früheren Geburt mal phasenweise der Fall. Diese Geburt ist auch online und da ist interessanterweise keiner auf die Idee gekommen, dass die Kamera mich gestört haben könnte. Denn da habe ich ja das Baby gefangen … Filmen würde ich so oder so wollen, weil ich es ein schönes Andenken für die Kinder finde, die dann mal ihre eigene Geburt sehen können. Mein Mann hätte die Kamera auch auf dem Stativ lassen können und sich nur um die Kinder kümmern. Die Kamera runterzunehmen war seine Entscheidung … Für uns war das alles sehr stimmig, muss ich sagen. Dass aus dem Absturz alles mögliche herausinterpretiert werden würde, dachte ich mir schon und es nervt etwas. Aber was soll’s. So kann Geburt auch sein. Da zu zensieren würde bedeuten, die Realität zugunsten äußerer Erwartungen zu schönen.

    1. Suchst du Streit oder so? Im Wochenbett – und auch sonst – bin ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt, die den Großfamilienbetrieb aufrecht erhalten. Kommentare freizuschalten ist da nicht meine oberste Priorität.

      1. Nein, ich suche sicherlich keinen Streit. 🙂
        Du scheinst auf meine Kommentare einfach nur sehr empfindlich zu reagieren.
        Ich fand es nur merkwürdig das nach meinem schreiben mehrere Kommentare frisch veröffentlicht wurden, aber meine nicht freigeschaltet wurden….

  13. Hallo Sarah,
    danke fürs Teilhaben lassen. Ich liebe ja generell Alleingeburtsvideos, aber dieses, so ganz ohne Verschönerung und tralala Musik, ist mit Abstand das Beste. Ich danke Dir, dass Du auch den unschönen „Unfall“ nicht einfach wegschneidest, denn genau daraus lernt man, dass auch ein Alleingeburtsprofi überrascht werden kann, dass man immer achtsam bleiben sollte und selbst dann nicht alles verhindern kann. Ja, ich glaube für das Video wirst Du nicht nur nette Kommentare bekommen, aber ich bin Dir dankbar dafür, denn man sieht daran eine Geburt ist eine Geburt und nicht alles kann vorhergesehen werden, aber dass man auch nicht gleich an allem stirbt oder schlimmen Schaden nimmt
    Herzlichen Glückwunsch, schönes Wochenbett und nimm Dir unschöne Kommentare nicht so zu Herzen.

  14. Liebe Sarah,
    ich bin eigentlich beruhigt, dass er dir auch auf den Boden geplumst ist 🙂 Ich habe ja unseren Allein-Geburtsbericht auch geschickt. Und wir haben schon unzählige Kälber, Lämmer und Hundegeburten gesehen, die immer vorwärts, rückwärts, zuerst mit einem Hinterbein, viele Drillinge und so weiter auf die Welt gekommen sind (ohne Eingreiffen fast immer problemlos). Da wäre ich nie auf die Idee gekommen dass irgendwas kaputt gehen könnte, die sind so weich.
    Liebe Grüsse und eine möglichst ruhige Anfangszeit wünsche ich Euch!
    Eva-Maria Bossart

  15. Liebe Sarah!

    Auch von mir die allerherzlichsten Glückwünsche zur Geburt eures wunderschönen Sohnes!

    Ich bin schon sehr lange stille Mitleserin deines Blogs und möchte mich auf diesem Weg ebenfalls bei dir bedanken für dein unglaubliches Engagement, uns Frauen zurück auf unserem Weg zu uns selbst zu begleiten und so vieles aufzuzeigen, das sonst wahrscheinlich nie in unser Bewusstsein gelangen würde.

    Vor nun fast neun Jahren erlebte ich meine einzige Geburt im Krankenhaus als das Erniedrigenste und physisch wie psychisch Schmerzhafteste, was mir jemals zugestoßen ist. Obwohl ich nicht mal mit Einleitungs- oder sonstigen Horrorgeschichten aufwarten könnte. Jung, unerfahren und unreflektiert war ich während der gesamten Schwangerschaft und Geburt ganz einfach die perfekte Patientin unseres westlichen Gesundheitssystems und mein Baby dann während unserer drei Tage Krankenhausaufenthalt niedliches und braves Studienobjekt vieler Medizinstudenten im Praktikum.
    Dass ich durch dich erfahren durfte, dass es auch ganz anders gehen kann, hat mich ungemein erleichtert, mir sehr viel Zuversicht gegeben und mir viel von meiner seither tief verankerten Angst vor einer weiteren Geburt genomen. Danke dafür!

    Leider hat sich unser Wunsch nach einem weiteren Kind bisher nicht mehr erfüllt. Vielleicht werde ich selbst also nie mehr diese so andere, friedvolle, intime und doch einfach so natürliche Art von Schwangerschaft und Geburt erleben können. Aber ich hoffe, dass die vielen Frauen, die dieses Wunder erleben dürfen, sich durch Frauen wie dich inspirieren und ermutigen lassen, wieder auf ihre eigene Intuition zu hören und zu ihrer Stärke zurückfinden.

    Alles Liebe für dich und deine tolle Familie!!!

    Herzliche Grüße aus Österreich,
    Lisa

  16. Liebe Sarah,
    ich freue mich auch für euren neuen kleinen Superhelden. Jesus hat sie echt perfekt gemacht. Ich wünsche Dir ganz viel Freude& Ruhe& Gelassenheit& Liebe& Gnade….Kämpfe weiter für deine Passion. Be blessed

  17. für mich bist du ein großes vorbild was selbstbestimmung angeht! und deine geburt mit der gerissenen nabelschnur hat mir noch mehr mut gemacht! es nimmt mir noch den letzten rest angst. alles wird gut gehen! herzlichen glückwunsch. ihr seid eine tolle familie!!!

  18. Hallo Sarah,

    Ganz herzliche Glückwünsche zum Sohnematz! Ich freue mich für euch, dass auch diesmal wieder alles so wundervoll geklappt hat mit der Geburt. Ich habe deine letzten Videos so gespannt verfolgt und danke dir für die vielfältigen Infos in der Schwangerschaft. Ich war immer gleich weit schwanger und hatte so immer zum aktuellen Monat die interessanten Informationen.
    Ich habe meine Tochter dann am 1. September 2016 gesund geboren. Sie ist zu Hause geboren allerdings mit Betreuung durch meine Hebamme. Ich habe dein Buch und deinen Block verschlungen und habe dadurch soviel gelernt und soviel Vertrauen in mich und in den Geburtsprozess erhalten, dass ich diesmal (es ist mein drittes Kind) weder im Vorfeld, noch während der Geburt Angst oder Panik verspürt habe. Durch das viele Wissen und die gelernte Fähigkeit in mich selbst hineinzuspüren war ich aber nicht nur ruhig und entspannt, sondern konnte genau spüren wo und wie weit ich im Geburtsprozess bin. Das war ein tolles Gefühl. Die Geburt war so schön, dass ich drei Tage lang einen enormen Höhenflug hatte. Das habe ich auch deiner ganzen Aufklärungsarbeit zu verdanken. Danke dafür!!!
    Ich hatte während der ganzen Schwangerschaft auch überlegt, ob es besser wäre allein zu gebären (Geburt 1 und 2 waren Geburtshausgeburten ohne Probleme), hatte es für mich jedoch offen gelassen und war zur Geburt dann sehr froh, dass Ehemann und Hebamme da waren. Auch wenn alles reibungslos verläuft, hat sich auch diesmal gezeigt, dass ich ab der Austreibungsphase Unterstützung brauche. Aber ich denke, da ist jede Frau anders. Ich finde es auch bewundernswert, wie du direkt nach der Geburt aufstehen und dich um alles selbst kümmern kannst. Das würde ich nicht schaffen und bin daher froh um die Begleitung.
    Trotzdem war die Geburt schön und selbstbestimmt und das auch dank dir!
    Ich stoße fast ausschließlich auf Unverständis schon allein nur für die Hausgeburt ( selbst die erste Geburtshausgeburt vor acht Jahren war schon ein verrücktes Novum ), aber ich höre nicht auf eine deutliche Botschafterin zu sein für die Anerkennung der natürlichen und selbstbestimmten Geburt als das Recht der Frau und des Babys und erzähle jedem der fragt, all die Fakten und Ansichten zum Gebären, die ich von dir mitnehmen konnte, in der Hoffnung auch anderen Frauen den Mut zu geben, ihren Körper und der Natur zu vertrauen und sich selbst zu bilden.

  19. Ich hab auch ein ungutes Gefühl. Ein stativ und der Mann als auffanghilfe und um es bequem der gebärenden zu machen wäre schon toll gewesen. Auch der ton zu den Kindern wirkt störend. Eine oma o.ä. hätte da sicher dabei sein können.
    Hatte mir jetzt was harmonisches erhofft. …
    Trotzdem ist ja scheinbar alles gut gegangen und alle wohl auf. Alles Gute

  20. Herzlichen Glückwunsch zur Geburt eures Jungen! Ich habe wie viele andere mitgefiebert und mehrmals täglich die Website aufgerufen, in der Hoffnung auf Neuigkeiten. Es freut mich, dass euer Kleiner zwar mit 13 Tagen „Verspätung“, aber ohne Einleitung gekommen ist. Bei deinem 5. Kind war ich als unbeteiligte Beobachterin sehr nervös, ob alles gut geht… dieses Mal habe ich etwas von deiner Gelassenheit mitgenommen und darauf vertraut, dass es sicher gut von alleine los geht und das Kind wohlauf ist. 🙂

    Der Sturz ins Gras hat mich nicht so erschreckt wie der Abriss der Nabelschnur – ich muss zugeben, da wäre ich panisch geworden. Bisher dachte ich immer, das Kind könnte „ausbluten“, wenn man nicht sofort abklemmt und die Gefäße noch nicht verschlossen sind?! Das ist ja auch der Grund, warum man direkt nach der Geburt abklemmen muss, sollte die Nabelschnur nicht auspulsiert sein? Soweit ich erkennen kann, hast du nichts dergleichen gemacht. Darf ich fragen, warum?

    Interessant zu beobachten war dein Großer, der – völlig unbeeindruckt von dem Blut – um dich herum geschlichen ist, um als Erster das Geschlecht seines neugeborenen Geschwisterchens zu verkünden! Das fand ich wirklich lieb – man hat gemerkt, wie er sich freut!

    Ich hoffe, euch geht’s gut und ihr habt trotz des Großfamilientrubels so etwas wie „Babymoon“! 🙂

    1. Hallo Katha, ich hab das mit der abgerissenen Nabelschnur so schnell gar nicht gecheckt und an Zuhalten auch erst gedacht, als es schon aufgehört hatte zu bluten. Die Natur hat das aber offenbar so eingerichtet, dass ein Baby nicht verblutet, wenn das passiert. Sonst würden viele Tiere direkt nach der Geburt auch verbluten, denn da klemmt niemand ab, abreißen tut da aber sehr oft …

  21. Liebe Sarah, herzlichen Glückwunsch zu Eurem schönen Kind!
    Ich bewundere Deine Leistung und Deine mentale Stärke.
    Aber lass die Stärke bitte nicht zur Härte werden. Meinst Du, dass nur Du alleine weißt was das Beste für Dich und Deine Familie ist? Ob Deine Kinder und Dein Partner glücklich darüber sind und sein werden ihre nackte Mama/Partnerin zwischen Trampolin und Spielhaus gebären zu sehen kannst Du nicht einfach voraussetzen. Vor aller Welt..Wo bleibt da die Alleingeburt, der Rückzug, die Besinnung? Du möchtest Frauen vor allem Mut machen auf ihre Instinkte zu hören und ihr Kind selbstbestimmt zu gebären. Bleib doch dabei, das ist das Beste was Du machen kannst, aber beweisen musst Du Dich nicht. Alles Gute und liebe Grüße

    1. Liebe Claudia,
      danke für deinen Kommentar. Nee, beweisen muss ich mich nicht. Darum geht’s mir auch nicht. Ob die Kamera mitläuft oder nicht, stört mich nicht, da ja immer noch ich entscheide, ob und was ich danach veröffentliche. Aber auf meine Familie muss ich dabei auch Rücksicht nehmen. Da hast du recht.

  22. Danke für das Video!
    Was ich in den Kommentaren sehr spannend finde, sind die Vergleiche Mensch-Tier. Ist eine Säugetiergeburt wirklich immer gleich? Sicherlich nicht, allein schon die übliche Zahl der Jungtiere oder ob sich das Muttertier eine Geburts“Begleitung“ sucht, ist ja sehr unterschiedlich. Oder wie hilflos/flügge die Jungen nach der Geburt sind. Deswegen finde ich es nicht so hilfreich zu sagen, dass „XY bei anderen Tieren auch passiert“. Genauso wenig hilfreich ist es natürlich, Menschengeburten als vollkommen anders darzustellen. Eine wirklich wissenschaftliche Betrachtung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede wäre sehr interessant… Falls da mal jemand Zeit und Muße hat…

    Und noch zum Thema Nabelschnur: Natürlich schadet sehr frühes Abnabeln dem Kind, es bekommt dadurch eine große Menge Blut aus der Plazenta nicht. Zwar wurde und wird das in Kliniken immer noch viel gemacht, aber in der außerklinischen Geburtshilfe ist man sich doch einig, es besser nicht zu tun. Ich will nicht sagen, dass das Durchreißen der Nabelschnur deshalb ein sehr großes Drama ist, und rückgängig machen kann man es ja eh nicht, aber völlig belanglos finde ich es auch nicht.

    Alles Gute Euch und vielen Dank, dass Du Dich für eine Geburts-Kultur ohne Panikmache einsetzt!

    1. Hallo Franzi,

      ich finde deine Anmerkung, dass Säugetiergeburten sich durchaus unterscheiden, sehr interessant. Welches Muttertier sucht sich da eigentlich eine Geburtsbegleitung?
      Generell denke ich aber, dass sich viele Menschen zu weit weg von der Natur sehen..also relativ gesehen haben wir ja mit anderen „Höheren“ Säugetieren über 95%ige genetische Übereinstimmung und da ist die jüngste „Zivilisierte“ Geschichte des Menschen ja nur ein Wimpernschlag, in dem sich grundsätzliche Instinkte und Bedürfnisse nicht wirklich verändert haben.
      Ich hab M. Odent s Buch „Geburt und Stillen“ jetzt nicht im Haus, aber ich meine mich zu erinnern, dass er da grundsätzliche Vergleiche zu Säugetiergeburten ganz schlüssig darstellt.

      Liebe Grüße

      1. Elefanten oder Delfine z.B. suchen Geburtsbegleitung 🙂 schau mal bei youtube nach Elefantengeburt im Krueger Nationalpark, da ist (fast?) die ganze Herde dabei.
        VLG!

  23. Herzlichen Glückwunsch zu Eurem Sohn.
    Vielen Dank für das Teilhaben, das wir deine Geburten so Nah miterleben dürfen.
    Beim Schauen, habe ich das mit dem Plumps erst gar nicht so wahr genommen. Ich war noch ganz erschrocken von dem blauen Kinderkopf und dann das Warten bis das erste zaghafte Schreien zu hören war.
    Alles Gute für Euch.

    1. Danke dir! 🙂 Wobei es durchaus im Rahmen des Normalen ist, dass Babys innerhalb der ersten Minute blau sind und/oder nicht atmen. Die meisten wissen das nur nicht. Deshalb wird der erste Apgar-Wert auch erst nach einer Minute erhoben und selbst der gilt noch als nicht wirklich relevant. Da ist unser Kleiner also eigentlich ganz normal gestartet.

  24. Hallo liebe Sarah!

    Ich werde in den nächsten Wochen, hoffentlich, meine erste natürliche Geburt erleben. Meine erste Geburt war ein Kaiserschnitt, da Plazenta Praevia. Es war alles andere als schön und selbstbestimmt und ich bin sehr traumatisiert davon. Auch die Zeit danach in der Klinik war sehr schmerzhaft und anstrengend. Das Wochenbett war die Hölle da frühchen und stillen, pumpen und Flasche geben echt keine Zeit für Erholung gelassen haben.
    Auch sonst hatte ich immer sehr viel Angst vor Geburten da ich von Familie, Freunde und Bekannte nur Horror Geschichten gehört hatte.
    Ich habe in der aktuellen Schwangerschaft mich entschieden so gut wie nur möglich informiert zu sein um mich auf niemanden verlassen zu müssen. Vorallem wollte ich nicht wieder fremdbestimmt und ausgeliefert sein. Ich habe mir diverse geburtsbücher besorgt und durchgelesen, da mir auch nach Kaiserschnitt ständig Angst gemacht wird wegen dem (geringem) Rupturrisiko.
    So bin ich auf dein Buch gestoßen und dachte, hey wenn dann werde ich da vielleicht die meisten Infos bekommen. Da steht dann nicht drin, das und dies macht der Arzt oder die Hebamme. Und es war auch so. Ich habe die Natur der Geburt erfahren, meine Angst verloren und wirklich soviel Informationen bekommen wie sonst nirgends.
    Ich bin jetzt total selbstsicher und voller vertrauen in die Natur und fühle mich richtig gut informiert und absolut selbstbestimmt.
    Auch habe ich mir die meisten ärztlichen Untersuchungen und Tests gespart die mich total gestresst haben.
    Ich danke dir für das alles. Du hast mein Leben verändern. Ich kann meine absolute Dankbarkeit und Achtung vor dem was du geleistet hast für die Welt, garnicht in Worte fassen.
    Danke Danke Danke

    1. Nichts. Wer eine Hebamme haben möchte, soll unbedingt eine Hebamme haben. Aber nicht jede Frau lädt gern Fremde zu ihrer Geburt ein, von denen sie sich sagen lassen will, wie sie gebären soll. Mir vermittelt eine anwesende Hebamme keine zusätzlich Sicherheit. Ich nehme sie als Störfaktor wahr.

  25. Ist es denn gut sein Kind so auf die Welt zu schicken, mit einem Sturz auf den Boden aber Hauptsache im Alleingang (jedoch aber dann für alle Welt festgehalten)? Versteh ich nicht!

  26. Herzlichen Glückwunsch zuerst … auch wenn es schon fast zum ersten Geburtstag ist 😉

    Ich habe überlegt, muss es nun aber doch loswerden 😌
    Zuerst einmal jedem SEINE Geburt!
    Ich weiß nicht, ob ich es vermisse, meine Geburt nicht gesehen zu haben … nein tue ich sicher nicht! Und ich bin mehr als froh, dass meine ersten Atemzüge nicht im Netz kursieren !!!
    Als Mama weiß auch ich, wie unglaublich stolz man auf sich ist ein Kind auf die Welt zu bringen. Es gibt nichts, was einem mehr Selbstvertrauen schenkt, als eben dieser Moment!
    Mir reicht es allerdings völlig aus, diesen Stolz mit mir selbst zu teilen !!!

    Vielleicht wird man nach vielen Geburten experimentierfreudiger, das mag sein …
    darum wirkt diese „Aktion“ evtl. auf mich, als Mama nur einen Kindes sehr skurril 🤔

    Aber gut – jeder entscheidet selbst …

    Ich finde es allerdings eben darum sehr grenzwertig – ob ein Kind wirklich sehen möchte, wie es zwischen Trampolin und Spielturm auf diese Welt plumpst?!
    Ich finde dieses Video respektlos Deinem Kind gegenüber … vielleicht hat die eigene Euphorie vergessen, dass im Netz nichts verloren geht!
    Möchte Dein Kind diesen intimen Moment auch mit 12 Jahren mit der Welt teilen???

    Ich habe mit einer Hebamme an meiner Seite ein NATÜRLICHE Geburt erlebt und würde es auf diesem Wege immer wieder tun.

    Unnatürlich ist eine „natürliche“ Geburt nie!
    Nur weil man nicht im Garten steht und den Geschwistern ein Bild bietet, dass sie vielleicht gar nicht hätten sehen wollen – aber noch gar nicht in der Lage sind, dies für sich selbst vorab zu entscheiden!

    Mir fehlt an der ganzen Sache die Empathie … jedem einzelnen Deiner Kinder gegenüber!
    Da fehlt mir ein wenig die Verantwortung …
    ganz ehrlich gesagt !

    Das musste ich loswerden – und ich denke, wenn man es in diesem Rahmen ablaufen lässt wie Du, kann man mit Kritik auch wunderbar umgehen 😌

    Ich wünsche Dir und Deinem Lieben alles Gute, möchte Dich nicht verurteilen, sondern nur zum Denken anregen … und an Dich und alle Mamas: Wir sind ALLE toll !!! Auch wenn wir sicher nicht perfekt sind – „natürlich“ Mama sind wir alle !!! 😉

  27. Ich hatte meine erste Geburt letztes Jahr im Krankenhaus ….nie NIE wieder möchte ich das so haben …

    Ich bewunder deine Natürlichkeit und wünsche mir für unser nächstes Kind genauso natürlich frei und ungezwungen handeln zu können …

    Ich hatte in meiner Schwangerschaft keine Hebamme …nur mich meinen Partner und unseren Kater der zu gern auf meinem wachsenden Bauch schlief.
    Ein paar Untersuchungen beim Arzt …aber die wollte ich eigentlich nicht bzw empfand es für unnötig da ich selber wusste was in meinem Bauch passiert ..wie mein Baby liegt und und und.

    Naja ich gab hoffentlich noch viele Schwangerschaften vor mir und danke dir für das Video. Du bist eine großartige starke Frau!

  28. Liebe Sarah und alle die dazu gehören 😊

    Soeben habe ich einen Bericht über dich, deine Familie und deine Art zu leben gesehen. Ich bewundere dich für deinen Mut und dein Vertrauen, dass du in dich hast.
    Wie du Familie lebst beeindruckt mich. Ursprünglich und ganz auf die Bedürfnisse der Kinder gerichtet und dennoch habe ich nicht das Gefühl, dass du dich dabei vergisst. Wenn sich ein kind einen Ort oder eine Art Familie zu leben aussuchen dürfte, dann doch so. Frei, glücklich, sicher und ohne das Gefühl von Hektik, Trubel, Druck und Momente in denen sie merken, dass sie erst um fünf aus der Schule kommen und dann immer noch keine Zeit für sich haben.
    Eigentlich wirken einige unserer Schulsysteme ganz modern, doch leider kommen wir auch da an unsere Grenzen. Ich hoffe einfach, dass sich Einige an dir ein Beispiel nehmen und ihr „verkopfes“ Leben überdenken.
    Ich wünsche euch alles Liebe 🍀
    Herzliche Grüße Denise

  29. Habe soeben ein Bericht bei Punkt12 gesehen. Bin selber in 6tem Monat schwanger mit zwillingen und will (zwar im Krankenhaus) aber ohne Medikamente und natürlich entbinden. Wurde von einigen deswegen mit Horogeschichten verunsichert, ob das gut geht.

    Aber dank deiner Geschichte und Videos bin ich beruhigt, dass das sehr gut möglich ist. Ich danke dir von ganzem Herzen!!! Du bist ein Vorbild nicht nur für deine Kinder sondern auch für einige Frauen! Du bist wirklich eine großartige starke Frau!!!

    Vielen lieben Dank!!! Und alles gute an deine große Familie!!!

  30. Liebe Sarah.
    Wie gehst du mit dem Thema Uterusatonie um? Ist Multiparität für dich ein relevantes Risiko? Betreibst du für dich persönlich soetwas wie Risiokoanalyse oder läuft das alles unter Gottvertrauen? LG.

    1. Liebe Tatjana,
      mir ist bewusst, dass es ein statistisch leicht erhöhtes Risiko für eine Uterusatonie oder verstärkte Nachblutung gibt, wenn man schon eine Reihe Kinder bekommen hat. Allerdings trifft es ja lange nicht alle Frauen mit vielen Geburten. Ich bin überzeugt, dass alles seine Ursache hat. Eine Frau, die schon viele Geburten erlebt hat – evt. sehr dicht aufeinander folgend, muss sehr viel Energie und Nährstoffe zur Verfügung haben, um diese Hochleistung (Schwangerschaft und Geburt) ein um das andere Mal leisten zu können. Wenn die Abstände zwischen den Kindern gering sind und/oder die Ernährung nicht richtig gut und nährstoffdicht ist, dann hat der Körper – je mehr er mit jeder Schwangerschaft wieder gibt und vor einer erneuten Schwangerschaft nicht nachgefüllt bekommt – weniger Ressourcen zur Verfügung. Deshalb allgemein ein erhöhtes Risiko bei verschiedenen Komplikationen, je mehr Kinder die Frau hat. Aber dagegen kann man vorbeugen. Deshalb bereite ich mich durch gute Ernährung auf jede Schwangerschaft vor und gönne meinem Körper auch längere Pausen zwischen den Schwangerschaften. Dann hat mein Körper Zeit, verlorene Reserven aufzufüllen und gesunde Schwangerschaften auch beim xten Kind sind recht sicher. Ich bin also überzeugt, dass es nicht einfach ein Schicksal der Vielgebärenden ist, das sie nicht beeinflussen kann. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass es mich doch treffen sollte, weiß ich, wie ich reagieren muss, um die Blutung schnell zu stoppen. LG, Sarah

      1. Liebe Sarah. Danke für deine ausführliche Antwort. Ich bin jetzt mit dem siebten Kind schwanger, eigentlich zum neunten mal, weil zwei Sternenkinder dazwischen. Für mich war Atonie immer ein Angst-Thema, weil meine Mutter schon beim zweiten Kind eine Atonie im KKH hatte. Nach Spontangeburt und ohne besondere Risikofaktoren. Trotzdem hatte sie danach noch zwei komplikationslose Hausgeburten. Auch ich hatte drei schöne Hausgeburten, bei den drei anderen Geburten gab es verschiedene Gründe, nicht zu Hause zu entbinden. Aber die Atonie-Angst ist trotzdem noch da, weil das Risiko durch die mehrfachen Schwangerschaften ja gestiegen ist. Auch wenn ich mir theoretisch vorstellen könnte, mein Kind allein zur Welt zu bringen (ich habe die Unterstützung meiner Hebammen bisher immer sehr genossen!), hätte ich vor allem Angst, eine solche Notfallsituation nicht in den Griff zu bekommen. Tatsächlich kommt die Atonie heute aber wieder vermehrt vor, weil zu viele Medikamente gegeben werden und zu viele Eingriffe vorgenommen. Das Kapitel in deinem Buch (es kam gestern mit der Post!) zum Thema Blutungen war hilfreich.
        Das Thema Alleingeburt habe ich bisher immer als etwas für egozentrische und verantwortungslose Frauen abgetan, so der ultimative Kick, wie bei Extremsportlern, die auch ihr Leben aufs Spiel setzen. Seit ich auf dein Buch gestoßen bin, eigentlich durch die vielen positiven Rezensionen bei Amazon, bin ich neugierig darauf geworden und beim Lesen der vielen Berichte und deinen Videos kann ich deine Position und die der anderen Frauen, die sich dafür entschieden haben, besser verstehen. Entscheidend ist, finde ich, daß jede Frau den Weg gehen darf, den sie für sich entschieden hat. Ich habe dieses mal keine Hausgeburtshebamme mehr gefunden. Ich empfinde das als einen großen Verlust, da mir nun nur noch die Optionen Klinik oder Alleingeburt bleiben. Ich wünschte mir auch, das Thema Geburt würde weniger Angst beladen betrachtet (und ich muß da schon bei mir selbst anfangen) und es gäbe mehr Hebammen, die Hausgeburtshilfe anbieten. Bei den Klinikhebammen habe ich leider auch die „Drachen“ erlebt, aber meine Hausgeburtshebammen waren super.
        Viel Glück für euch und eure Familie. Das wünsche ich auch all den anderen mutigen und kinder-reichen Frauen, die sich über deine Seite miteinander austauschen. LG, Jana.

  31. Schwein gehabt! Die Nabelschnur hat sich um den Hals des Babys gelegt… das Kind hätte stranguliert werden können (blaue Lippen als Anzeichen). Finde es höchst risikoreich.
    Kommt für mich nicht in Frage.

    1. Stranguliert werden kann jemand nur, wenn er atmet. Ein Baby im Bauch atmet noch nicht. Dass das Kind initial bei der Geburt blau aussieht, um dann sogleich rosa zu werden, wenn es das atmen beginnt, ist völlig normal und kommt öfter vor.

      1. Wenn es noch nicht atmet- ok… aber woher bekommt das Kind seinen Sauerstoff? Über die Nabelschnur oder? Und was passiert wenn die Nabelschnur festgezurrt um den Hals ist? Das Kind wird nicht genug versorgt. Also für mich sieht es auch so aus als ob ihr dieses Mal mehr Glück als Verstand hattet… Von dem Sturz möchte nicht gar nicht erst reden… Mir haben sich sämtliche Nackenhaare gestellt beim Anschauen… und ich bin heilfroh dass es dem Kind gut geht! Alles Gute.

        1. Die Nabelschnur besteht aus einem Material, das von der Konsitenz her einem Gummibärchen nicht unähnlich ist, und dass auch bei Dehnung ziemlich schwer komplett abzudrücken geht. Nabelschnüre um den Hals gibt es zu Hauf (30% aller Geburten), mit einem erhöhten Risiko ist dieser Umstand aber nicht verknüpft. Aus einem mir nicht bekannten Grund wird um die Nabelschnur trotzdem gern viel Drama gemacht. Gerade von geburtshilflicher Seite.

  32. Ja eine Geburt ist im Grunde ein natürlicher Vorgang. Dennoch muss ich mich in heutiger Zeit nicht 80 Jahre zurückversetzen wenn ich die Möglichkeit habe mehr Sicherheit für Mutter und Kind während und bei einer Geburt zu bekommen. Deshalb verstehe ich diese Alleingeburten, vor allem ohne Hebamme, überhaupt nicht. Ich selbst bin Mutter von 4 Kindern, habe 3 Kinder spontan geboren und beim 4 Kind gab es während der Geburt erhebliche Probleme, so dass ein Notkaiserschnitt nötig war und mein Kind zum Glück überlebt hat. Sie , liebe Sarah , hatten das Glück auf Ihrer Seite bei Ihren Alleingeburten. Was, wenn mal was nicht so reibungslos gelaufen wäre? Sie sind Medizinerin, verzichten sie in anderen medizinischen Bereichen auch auf die Errungenschaften der letzen 80 Jahre?

    1. Tut mir leid, dass du bei der letzten Geburt dieses Erlebnis haben musstest. Ich sage nirgendwo, dass die Medizin nicht ihren Platz hat, wenn sie tatsächlich notwendig ist. Und je besser man sich selbst pflegt und je besser die eigene Gesundheit ist, um so seltener wird man die Medizin brauchen. Meine gut gegangenen Alleingeburten haben wenig mit Glück zu tun, sondern zu vielleicht 99% mit guter Vorbereitung und Selbstpflege und optimaler Gebärumgebung. Für das letzte Prozent habe ich das Glück – und das ist tatsächlich Glück -, dass die Medizin da ist, wenn man sie braucht. Die Medizin ist für die Behandlung krankhafter Prozesse gedacht, dafür werden Ärzte ausgebildet. Nicht für die Begleitung natürliche Prozesse. Bei der normalen Geburt wildert die Medizin also in einem Gebiet, wo sie nichts zu suchen hat. Da mischt sie sich inzwischen so eifrig ein, dass es die Frauen reihenweise daran hindert, normal zu gebären – obwohl sie es könnten und keine Probleme vorliegen. Das ist das eigentliche Dilemma.
      Ich habe überhaupt nichts gegen die medizinischen Errungenschaften der letzten 80 Jahre oder dagegen, diese zu nutzen, wenn ich sie brauche.

  33. Hallo Sarah, kann dir irgendwie nicht direkt auf deinem Kommentar: „Sarah
    1. MAI 2017 UM 23:58
    Das würde mich ja sehr interessieren, was genau passiert ist bei den Sturzgeburten von denen du schreibst. Ich weiß nur von einer, die wohl nicht gut ausgegangen ist, aber das war eine Frühgeburt.“
    antworten, deswegen mache ich es hier. Bei der einen Geburt ist das Kind in die Toilette gestürzt und hat leider nicht überlebt und bei der anderen ist das Neugeborene auch bei einer ungeplanten Alleingeburt auf den Boden gestürzt. Vielleicht sind das ja bloß Einzelfälle… Das kann ich natürlich nicht beurteilen, da ich nicht so viele von diesen Geschichten kenne, aber mir persönlich reicht das schon!
    Alles Gute dir und deiner Familie!

    1. Danke für die Rückmeldung. Weißt du genaueres zu den Geburtsumständen? Auf welchen Untergrund ist das eine Baby abgestürzt – Badezimmerfliesen? Wie kam der Toilettensturz zustande? So tief fällt es sich in eine Toilette ja eigentlich nicht … Hast du vielleicht Kontakt zu den betroffenen Müttern? (Gern als Email an mich: info@geburt-in-eigenregie.de.) Ich bin gern bereit, meine Überzeugungen zu revidieren, wenn sich eindeutige Belege dafür finden. Da reichen halt so anekdotische Erzählungen nicht aus. Es würde mich aber echt interessieren! Will ja nichts verpassen oder falsches erzählen …

  34. Wenn ich das richtig interpretiert habe dann haben Sie, Sarah, keine Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaften wahrgenommen. Das mag für Sie und Ihren Mann als Mediziner kein Problem sein, aber für ‚Laien‘ nicht empfehlenswert. Auch eine optimale Schwangerschaftsvorsorge ist kein Freibrief für eine risikolose Geburt. Ihr Kommentar bezüglich guter Selbstpflege und Vorbereitung nebst optimaler Gebärumgebung sind schon etwas anmaßend. Viele Frauen sorgen für optimale Gesundheit vor und während der Schwangerschaft und haben bestimmt nicht Ihre optimale Gebärumgebung. Und dennoch ist nicht nur 1 % Glück für den Erfolg einer Alleingeburt ausschlaggebend. Sie sind Medizinerin und haben einen Mann, ebenfalls Arzt, der die Geburt begleitend filmt, bei Ihnen. Wie können Sie Otto-Normalverbraucher so eine natürliche Alleingeburt empfehlen? Was macht der unbeholfene, filmende Vater und die gebärende Mutter ohne fachkundliche Hilfe, wenn es Komplikationen, oder auch nur Panik, gibt ? Und bitte sagen Sie mir jetzt nicht dass es bei optimaler Vorbereitung, gesundem Lebensstil selten Komplikationen geben kann.

    1. Wenn Sie meine Arbeit genauer verfolgt hätten, dann würden Sie auch merken, dass es mir gar nicht darum geht, allen Frauen so eine Geburt zu empfehlen. Ich empfehle gar nichts, ich stelle Möglichkeiten vor. Jeder muss den für sich passenden Weg finden und es dürfte klar sein, dass mein Weg nicht für jeden passt. Aber deswegen scheue ich mich nicht, mit meinem Weg andere zu inspirieren, sich von konventionellen Vorgaben frei zu machen und den eigenen Weg zu finden. Abgesehen davon ist es aber tatsächlich so, dass gut vorbereitet die Komplikationsrate gering ist und gut informiert auch die Panikgefahr niedrig ist. Aber das müssen Sie natürlich nicht glauben. Das schulmedizinische Denken geht oft mit der irrigen Annahme einher, dass uns der Himmel jederzeit und unerwartet auf den Kopf fallen kann, wenn wir nicht sämtliche Absicherungen wahrnehmen, die die Schulmedizin anbietet. Diese Annahme wird allerdings durch keine Studie gestützt. Unsere Medizinische Ausbildung macht uns übrigens nicht zu besseren Gebärern. Gebären macht der Körper unabhängig von Bildung. Es lässt uns nur bestimmte Situationen leichter einschätzen, die übliche Panikmache leichter durchschauen und die Informationen rund um Geburt selbstbewusster recherchieren und hinterfragen. Und sicherlich geht es nicht immer komplikationslos. Ich weiß von ungefähr einer Handvoll abgebrochenen Alleingeburten. Meist weil das Kind nicht ins Becken gerutscht ist. Da blieb genug Zeit, das nächste Krankenhaus aufzusuchen. Denn das ist in unseren Breiten praktischerweise um die Ecke.

  35. Liebe Sarah,
    das wird mein letzter Beitrag hier sein, aber ich habe einfach das Bedürfnis, Sie als Medizinerin nochmals anzusprechen.Das Gebären( und ja da gibt es keinen Unterschied ob eine Ärztin gebärt oder keine) heutzutage ist sicher, weil es an den Fortschritten den Geburtshilfe liegt und das hat nichts mit der Natur zu tun. Unsere Mütter und noch viel mehr unsere Groß- und Urgroßmütter wussten von den Gefahren einer Geburt. Sie allerdings hatten mit ganz anderen ‚Größen‘ zu kämpfen als wir in heutiger Zeit. Gegen was kämpfen Sie an Sarah? Gegen den Wohlstand den Sie genießen? Sie legen im PKW bestimmt auch den Sicherheitsgurt an und sichern Ihre Kinder entsprechend in Vorrichtungen, oder verzichten Sie auf diesen technischen Fortschritt auch in der Gewissheit, der nächste Notarzt ist ja auch kurzfristig da? Ihre Alleingeburten, die ja im Grunde keine sind, da der Ehemann als ärztlicher Begleiter filmt, mögen Ihnen weiterhin vergönnt sein, aber bitte mit entspechenden Hinweisen für Laien. Ihre Worte :“Das schulmedizinische Denken geht oft mit der irrigen Annahme einher, dass uns der Himmel jederzeit und unerwartet auf den Kopf fallen kann, wenn wir nicht sämtliche Absicherungen wahrnehmen, die die Schulmedizin anbietet“ sind schon sehr arrogant und Sie haben wohl noch nie viel in ihrem „doch wohl sehr unerfahrenen Leben als Medizinerin“ vom Himmel der auf den Kopf fallen kann , erlebt. Ich schreibe Ihnen das, weil ich schon wirklich viel erlebt habt, nebst Geburtserfahrungen
    und eigenen und fremden Schicksalen, die Ihnen hoffentlich erspart bleiben.

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