Meine Schwangerschaft in Eigenregie (Teil 3)

Und schon ist die 20. Schwangerschaftswoche erreicht … Hier mein neuestes Video!

16 Gedanken zu „Meine Schwangerschaft in Eigenregie (Teil 3)“

  1. Liebe Sarah,
    eine Frage hätte ich zum Auf-der-Couch-hängen und zur Kindslage 🙂 Ich dachte, ein Kind, das vor der Geburt bereits den Rücken nach hinten dreht, ist kein Sterngucker (zu diesem wird es ja erst nach dem Eintauchen in den querovalen Geburtskanal, und wenn man DANN liegt, sprich das Kind in der Austreibungsphase mit dem schwereren Rücken nach hinten sackt und das Gesicht somit bei Austritt vorne ist), sondern ein hoher Geradstand (in dem Fall dann mit Rücken hinten). Was zugegebenermaßen ebenso kacke, weil ja geburtsunmöglich ist 🙂 Aber ich dachte immer, von Sternenhucker spricht man erst unter der Geburt. Hat das Kind denn, wenn man auf der Couch rumliegt, diese Sterngucker-Tendenz dann auch unter der Geburt, quasi aus Gewohnheit? Oder entscheidet das eher die tatsächliche Haltung unter der Geburt (also Vierfüßler statt Rückenlage)? Liebe Grüße und danke, Anna

    1. Liebe Anna,
      ein Kind, das als Sternengucker auf die Welt kommt, muss bei Geburtsbeginn mit dem Rücken in Richtung mütterlicher Rücken liegen. Das kann schon lange vor Geburtsbeginn so der Fall sein (durch Lümmeln auf dem Sofa und schlechter Körperhaltung) und dann während der Geburt so bleiben – muss aber nicht. Es kann auch erst während der Geburt passieren, dass das Kind sich in diese ungünstige Position dreht. Die halbliegende Gebärhaltung in den Krankenhäusern führt wohl zu einer Zunahme an Sternenguckergeburten.
      Das Kind muss den Kopf immer queroval ins kleine Becken einstellen, egal ob aus vorderer (Rücken nach schräg vorn oder vorn) oder hinterer (Rücken nach hinten, schräg hinten oder streng zur Seite) Hinterhauptslage. Beim weiteren Beckendurchtritt dreht es den Kopf irgendwann wieder gerade, deshalb schaut es beim Herauskommen nach hinten – oder im Sternguckerfall nach vorn. Genau genommen ist ein Sternengucker ein Kind, dass beim Herauskommen mit dem Kopf nach vorn schaut. Ein Kind, dass unter der Geburt zwar in hinterer Hinterhauptslage lag, sich währenddessen aber doch noch dreht, ist dann bei der Geburt kein Sternengucker – obwohl es einer geworden wäre, hätte es sich nicht gedreht. Anstrengender und länger ist die Geburt genauso, wie eine zu Ende gebrachte Sternenguckergeburt – halt in dem Fall nur bis zum Zeitpunkt der Drehung.
      Ein hoher Geradstand hat mit der Lage (wohin der Rücken zeigt) nichts zu tun. Er bedeutet einfach, dass das Kind den Kopf nicht queroval ins Becken einstellt. Das kann in jeder Lage (vordere oder hintere Hinterhauptslage) passieren.
      Ob das Baby ungünstig mit Sternenguck-Bestrebungen liegt, lässt sich übrigens gar nicht schwer herausfinden. Wenn man auf dem Rücken liegt, muss am mütterlichen Nabel herum alles rund und fest sein, als Zeichen, dass der kindliche Rücken weit genug nach vorn gewandt liegt. Ist dort eine deutliche Delle, liegt das Kind in irgendeiner Form der hinteren Hinterhauptslage, also mit dem Rücken zu weit zur Seite oder nach hinten gerichtet.

  2. Oh ja, liebe Sarah.
    Bitte erzähl uns mehr über eure Ernährung.
    Du hast ja erzählt, du versuchst Zucker und weißes Mehl weg zu lassen, oder?
    Aber wie soll das gehn?
    Ohne Zucker, wie kochst du Marmelade… fast überall ist doch Zucker drinnen… wie schmeckst du dann dein Essen ab, wie backst du Kuchen…?
    Liebe Grüße und weiterhin Alles Gute Steffi

    1. Liebe Steffi, ok, dann mache ich das mal gesondert. Kurz zum Zucker und Weißmehl: Ich koche keine Marmelade … Wenn dann friere ich Fruchtmus ein, da kann man mit keinem oder wenig Zucker auskommen. Kuchen gibt es auch entsprechend selten, wenn dann mit der halben Menge Zucker oder etwas mehr. Wir haben uns den Zucker aber auch gewissermaßen abgewöhnt. Schon eine Kugel Eis finde ich grenzwertig süß. So reicht mir an Süßem in der Regel Obst, etwas Honig und wenn Zucker, dann verwende ich Rohrohrzucker. Bei Mehl ist mir vor allem wichtig, dass es gesäuert wird. Entsprechend selten gibt es bei uns eben Kuchen, Nudeln und Kekse. Ich backe Sauerteigbrot selber. Ich verwende möglichst kein Weißmehl aber auch kein Vollkorn, sondern irgendeine Type dazwischen. Das finde ich einen guten Kompromiss aus Verdaulichkeit und Nährstoffgehalt. Liebe Grüße, Sarah

      1. Liebe Sarah,
        vielen Dank für deine Antwort.
        Na dann bin ich aber mal gespannt auf dein Video.
        Ich würde unsre Ernährung gerne umstellen bzw. noch gesünder machen und freu mich über alle Infos.
        ich stelle es mir allerding echt total schwer von Zucker weg zukommen. Mein Mann z.B. ist eine totale Naschkatze… woher bekommt man den Rohrohrzucker? wirst du dein Mehl noch genauer vorstellen, damit wir wissen nach was genau wir suchen müssen.
        Setzt du deinen Sauerteig selber an?
        Über Rezepte (Brotrezept,Kuchen ohne Zucker, Hauptgerichte,…) würde ich mich auch sehr freuen!

        Danke für All deine Infos.
        liebe Grüße Steffi

        1. Liebe Steffi,
          Die ersten zwei Wochen ohne Zucker sind schon nicht ohne. Der Trick ist, stattdessen durch Fett und Eiweiß satt zu werden. Gerade Fett macht lange satt und verhindert den Blutzuckeranstieg und anschließenden -abfall, der gewöhnlich diesen Drang nach mehr Süßes erzeugt.
          Rohrohrzucker gibt’s im Bio-Laden. Mehl nehme ich Bio, nicht Vollkorn und nicht Weißmehl, sondern so was dazwischen. Sauerteig habe ich schon selber angesetzt oder auch als Pulver gekauft. Wenn man damit Vorteig ansetzt und etwas abnimmt, bevor man weiterbäckt, hat man immer was da. Rezepte stelle ich mal hier auf die Seite. Kann ein bisschen dauern, habe gerade viel um die Ohren.
          Liebe Grüße, Sarah

  3. Hallo Sarah,
    ich bin bisher auch eine stille Mitleserin. Deine Videos gefallen mir!
    Das Thema Ernährung würde mich auch sehr interessieren!
    Wie macht ihr das beim Mittagessen? Wir kochen oft Nudeln oder Spätzle als Beilage, um richtig satt zu werden. Gibt es dann bei euch oft Kartoffeln? Oder Hirse oder Couscous? Aber ich glaube letztere sind auch wieder nicht so gut, weil ungesäuert.
    Gibt es bei euch jeden Mittag Fleisch? Hast du so ein paar Standard-Rezepte, die es bei euch jede Woche gibt?
    Viele Grüße,
    Judith

    1. Hallo Tina,
      bei uns gibt es selten Nudeln, Couscous oder Spätzle. Als Beilage meist Kartoffeln oder Reis. Ich mache aber viele Eintöpfe, da braucht es keine explizite Beilage. Wir essen nicht immer Fleisch, aber doch recht oft. Wobei aber in nicht so großen Mengen und in der Regel als Eintopfbeilage. Ich finde die Knochenbrühe viel wichtiger. Standardrezepte habe ich. Kann ich dir per Email schicken, wenn du magst.
      Viele Grüße,
      Sarah

  4. hallo sarah
    Gegen Krampfadern, Wassereinlagerung und geschwollene Füsse kann es hilfreich sein, Fahrad zu fahren. Bei mir hilfts. Letze schwangerschaft ohne Fahradfahren hatte ich Probleme. Jetzt mit Fahradfahren hab ich keine. Ich habe mal ein Artikel dazu im Netz gefunden. (hab ihn leider nicht gespeichert). Auch ist das Fahradfahren eine gute Vorbeugung gegen ein Hohlkreuz in der Schwangerschaft.
    viele Grüsse
    nicole

  5. Hallo Sarah,
    danke für dein Angebot, ein paar Standardrezepte zu schicken – das würde mich sehr freuen!
    Email: thundergoddess@web.de
    Ich habe vorher gesehen, dass du einige FAQ zu Lebertran&Co. gemacht hast. Das finde ich super! Ich werde sie mir mal in Ruhe durchlesen.
    Vielen Dank und viele Grüße!

  6. Hallo Sarah,
    welches Präparat hast du gegen deinen Jodmangel genommen? Ich habe mich auch mit meiner Jodzufuhr beschäftigt und festgestellt, dass ich evtl. etwas zu wenig zu mir nehme.
    Viele Grüße,
    Judith

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.